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Case Management in Theorie und Praxis
Von: Michael Ewers, Doris Schaeffer
Verkaufspreis neu: EUR 27,06
Verkaufspreis gebraucht: EUR 165,35
Verlag: Huber, Bern (2005)
Katalog: Book
Medium: Taschenbuch
ISBN: 3456834675
Verfügbarkeit: Führen wir nicht oder nicht mehr - jetzt gebraucht vorbestellen.

Das Buch liefert einen wichtigen und informativen Beitrag, wie auf Bedarfslagen spezieller Patientengruppen im deutschen Versorgungssystem besser reagiert werden kann.

Einleitend wird Case Management als eine auf den Einzelfall ausgerichtete diskrete, d.h. von unterschiedlichen Personen und in diversen Settings anwendbare Methode zur Realisierung von Patientenorientierung und -partizipation sowie Ergebnisorientierung in komplexen und hochgradig arbeitsteiligen Sozial- und Gesundheitssystemen beschrieben.

Gesellschaftliche Herausforderungen und der zunehmende ökonomische Druck im Gesundheitswesen führten zu einem ordnungspolitischen Strategiewechsel, den der Autor mit dem Motto Mehr Markt und weniger Staat umschreibt und der sich auf das Sozial- und Gesundheitswesen massiv ausgewirkt hat.

In diesem Zusammenhang entwickelte sich in den USA Managed Care zum Schlagwort der 80iger Jahre. Die USA gelten auch als das Ursprungsland für Case Management. Die synonyme Verwendung der Begriffe Case Management und Managed Care ist unangemessen. Managed Care-Konzepte zielen vorrangig auf die finanztechnische und zumeist gewinnorientierte Steuerung der Krankenversorgung, während Case Management für die Patienten eine kostenwirksame und ergebnisorientierte Versorgung unterstützt.

Ein Blick auf die Entstehungsgeschichte des US-amerikanischen Case Management zeigt, dass nicht nur die Sozialarbeit Case Management früh in ihr berufliches Handeln integriert hat, sondern auch die Pflege sich bereits sehr früh damit auseinandersetzte. Bedauerlicherweise haben sich in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern, weder die Pflege noch die Medizin nennenswert an der Case Management-Diskusion beteiligt. Organisations- und Professionsseparatismus behindern Kooperation und Koordination sowie die Entwicklung einer gemeinsam aufeinander abgestimmten Handlungsstrategie.

Sehr zu recht weist Doris Schaeffer darauf hin, dass der Pflege in den USA eine größere Bedeutung zukommt als in Deutschland. Allerdings findet die Ausbildung der Pflegekraft dort überwiegend an Hochschulen statt.

Konzeptionell wird nicht nur krankheitsbezogen agiert, sondern das gesundheitliche Wohlbefinden steht im Mittelpunkt. Neben der Versorgungsorganisation werden Anstrengungen zur Optimierung der Eigenkompetenz unternommen. Angehörige werden bei Pflegeaufgaben unterstützt, um so Überlastungserscheinungen vorzubeugen. Das Ziel der ambulanten Pflege ist die Wiederherstellung der Autonomie des Patienten, dabei spielen Unterstützung und Anleitung auch der Angehörigen eine wichtige Rolle.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass Case Management einen großen Einfluss auf die Pflege ausübt. Klinische Pfade, Care Maps und klinisches Case Management als nicht nur prozessorientierte Verfahren, sondern zugleich mit ergebnisorientierter Ausrichtung, stärken das Verständnis von professioneller Pflege.

Die theoretischen Ausführungen werden ergänzt durch Berichte über Modellprojekte im In- und Ausland sowie Erfahrungsberichte. Case Management hat sich in allen Fällen positiv ausgewirkt.

Teils kam es zu einer signifikanten Verbesserung des subjektiven Gesundheitszustandes, teils zu Kosteneinsparungen. Am Beispiel des teamorientierten Case Managements wurde deutlich, wie schnell es zu Konflikten zwischen den beteiligten Berufsgruppen kommen kann. Um Case Management in Praxisnetzen einzuführen, bedarf es der Einrichtung von Koordinierungsstellen sowie einer gemeinsamen Entwicklung und Abstimmung von Leitlinien und der Festlegung von Kommunikationsroutinen.

 

Fazit: Es ist den Autoren gelungen, den theoretischen Rahmen des Case Managements überschaubar darzustellen. Die Praxisbeispiele verdeutlichen sowohl die positiven Auswirkungen dieser Methode als auch die auftretenden Probleme.

Der Inhalt des Buches ist wissenschaftlich fundiert und verständlich geschrieben.

Die Literaturhinweise am Schluss der Beiträge sind ausreichend.

Das Buch läßt sich flüssig lesen und ist - besonders für Pflegekräfte sehr zu empfehlen.

 

Rezensiert von: U. Massier-Pohl, Pflegedirektorin
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Aufbau
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Aktualität
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Übersichtlichkeit und Gestaltung
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Didaktik und Verständlichkeit
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Buchformat
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Inhalt
4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars - Anspruch
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Gesamtbewertung
Costumers reviews
Das Buch führt tief in das Thema Case Management ein und beschreibt hervorragend seine Kernelemente wie den Regelkreislauf, Kernfunktionen und das Case-Management-Proprium. Mit Abstand das beste Buch, was es auf dem Markt zu dem Thema gibt.
Für die Vorbereitung eines Seminartages zum Thema Case-Management in der Altenpflege habe ich dieses Buch bestellt. Wenn Sie theoretisches Grundwissen erwerben möchten, oder sich für die Geschichte des Case-Managements interessieren, dann ist dieses Buch genau das was Sie brauchen. Falls Sie aber, wie ich, Informationen zur praktischen Umsetzung suchen, werden Sie nur wenige Informationen finden. Für mich war das Buch eine große Enttäuschung und seinen Preis sicher nicht wert.
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