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Stress- und Schmerzursachen verstehen: Gesundheitspsychologie und -soziologie in Prävention und Rehabilitation
Von: Pia-Maria Wippert, Jürgen Beckmann
Verlag: Thieme, Stuttgart (2009-02-25)
Katalog: Book
ISBN: 3131440112
Das Thema Schmerz hat eine grosse Relevanz in der praktischen Pflege. Viele Patienten ob stationär oder ambulant und Bewohnerinnen in Langzeitpflegeeinrichtungen leiden dauern und chronisch an Schmerzen. In einigen Fällen scheint das Thema fast übermächtig die ganze Pflegebeziehung zu beeinflussen. Bei den Betroffenen stellen sich Heilungserfolge oder Schritte in Richtung Selbstständigkeit oft nur zögerlich ein und gemeinhin gelten Schmerzpatienten als schwierig. Weitgehend unentdeckt in der Pflege sind jedoch die Themen Stress bzw. die Auswirkungen die Stressoren auf die Pflegebeziehung, den Heilungserfolg, die Lebenszufriedenheit der Patienten und vor allem auf die Schmerzen. Stehen lediglich die Schmerzen im Zentrum der Aufmerksamkeit und werden nicht gleichzeitig vorhandene Stressoren deutlich reduziert, kann der beabsichtigte Behandlungserfolg häufig nicht erzielt werden.
Hier setzt das vorliegende Buch an. Dabei wendet es sich in erster Linie an Physiotherapeuten, Sport- und Gesundheitswissenschaftler. Die beiden Herausgeber sind Sportpsychologen, was für die Ausrichtung des Buchs von Bedeutung ist. Die Darstellung der Inhalte zielt auf dien lesegeübtes Publikum ab. Dabei sind die Texte jedoch gut verständlich.

Das Buch gliedert sich in drei Hauptbereiche. Zunächst werden in fünf Kapiteln soziologische und psychologische Grundlagen beschrieben. Eine durchaus sinnvolle Einleitung, sind die beiden genannten Disziplinen doch wichtige Bezugswissenschaften für die Pflege. Dabei richten sich die Darstellungen an den deutschen Rahmenbedingungen aus. Eine Übertragung auf die Schweiz ist an vielen Stellen, aber nicht deckungsgleich möglich.

Der zweite Hauptteil nimmt das Thema Stress in den Blick. Zunächst werden die wichtigsten Begriffe und Abgrenzungen beschrieben, um anschliessend verschiedene Stress-Messverfahren zu erklären. Der Leser/die Leserin ist dabei angehalten, sich auf jeweils die Inhalte zu fokussieren, die für individuelle Fragestellung zum Thema von Bedeutung ist. Auch wenn das Kapitel zur aktuellen Stressforschung mit medizinischen Fachbegriffen gespickt ist, erfährt der motivierte Leser interessante Details, die vor allem vor dem Hintergrund des eigenen Stresserlebens beachtenswert sind. Pflege ist unbestritten ein Beruf, der mit zum Teil sehr hohen Stresslevels verbunden ist. Da die Auswirkungen permanenten Stresses sich erst langfristig bemerkbar machen, kommt der Prävention eine ausserordentlich bedeutsame Rolle zu. Pflegende erfahren eindrücklich, welche weitreichenden Prozesse im Körper in Stresssituationen ablaufen. Dabei wird die krankmachende Eigenschaft des Stresses sehr klar. Das Kapitel zum Thema «Erholung und Stressmanagement» liefert viele wertvolle Anregungen, wie Stress individuell bearbeitet werden kann. Hier profitieren Pflegende sehr.

Der letzte Bereich widmet sich dem Thema Schmerz. Neben den Grundlagen werden vertiefte Kenntnisse der Schmerzforschung besprochen. Daneben wird Schmerz vor dem Hintergrund kultureller und psychologischer Begebenheiten besprochen. Ein Kapitel behandelt den chronischen Rücken- und Kopfschmerz, der auch in der pflegerischen Praxis häufig ein Problem darstellt.
Jedes Kapitel schliesst mit multiple choice Fragen ab. Sie ermöglichen die Wiederholung des Gelesenen und zeigen, welche Inhalte verstanden und behalten wurden. Im Buch findet der Leser/die Leserin auch die Lösungen der Aufgaben. Am Ende des Buches nimmt ein kurzes Glossar die wichtigsten Begriffe nochmals auf und erklärt sie.
Fazit: Für alle, die sich vertiefend mit den Themen Stress und Schmerz bzw. deren Zusammenhänge auseinandersetzen möchten, ein wertvolles Buch. Trotz der überwiegend wenig lesefreundlich gestalteten Aufmachung bleibt man immer wieder im Text hängen und erfährt Interessantes und Wissenswertes. Pflegende sind angehalten, sich die Stellen im Buch bzw. den Kapiteln herauszusuchen, die für ihre klinische Arbeit wichtig und bedeutend sind.
Rezensiert von: Elke Steudter
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3 Von 5 stars3 Von 5 stars3 Von 5 stars3 Von 5 stars3 Von 5 stars - Übersichtlichkeit und Gestaltung
4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars - Didaktik und Verständlichkeit
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Buchformat
4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars4 Von 5 stars - Inhalt
5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars5 Von 5 stars - Anspruch
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