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100 Fragen zum Umgang mit Schmerz in der Pflege
100 Fragen zum Umgang mit Schmerz in der Pflege
Von: Heide Kreße
Schlütersche, 2011
Alle Pflegenden, aber auch die Angehörigen von Schmerzpatienten wissen, dass deren Pflege eine Herausforderung ist und besondere Kompetenz erfordert.
Es gibt viele Fragen: Wie begegne ich Patienten oder ihren Angehörigen, wenn das 10. Schmerzmedikament nicht mehr wirkt? Wie kann ich das Schmerzproblem meines Patienten hilfreich beeinflussen?
Dieses kompakte Buch gibt leicht verständliche Antworten - auch für Laien.

Leseprobe
26. Frage: Welche Schmerzarten gibt es noch? (S. 29-30)

Viszerale Schmerzen


Als viszerale Schmerzen bezeichnen Mediziner Schmerzen, die von inneren Organen ausgehen. Da die inneren Organe von speziellen Nervenbahnen versorgt werden, fühlt sich der viszerale Schmerz anders an als z. B. der Schmerz bei einer Hautwunde oder entzündeten Gelenken. Viszerale Schmerzen fühlen sich oft eher dumpf und schwer lokalisierbar an.

Nozizeptiver Schmerz


Als nozizeptiven Schmerz wird der physiologische Schmerz bezeichnet, der als Warnsignal für die Körperfunktion dient. Nozizeptiver Schmerz entsteht durch mechanische, thermische, chemische oder elektrische Stimulation der Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren). Er kann nahezu in allen Geweben ausgelöst werden und reagiert auf physiologische Stimulationen. Die Leitung erfolgt vom Rezeptor über die sensiblen Anteile der peripheren Nerven.

Die nozizeptiven Fasern enden im Rückenmark, dort leitet das Neuron die Signale über die aufsteigenden Bahnen des Rückenmarks und über das Stammhirn und den Thalamus zum Cortex. Hier werden in verschiedenen Arealen die kognitiven und emotionalen Anteile des Schmerzes wahrgenommen und verarbeitet. Kommt das schmerzauslösende Trauma aus den Körperstrukturen wie Knochen, Gelenken, Muskeln und Haut, spricht man vom somatischen Schmerz. Kommen die Signale jedoch aus den Eingeweiden, so spricht man vom viszeralen Schmerz. Beispiele für nozizeptiven Schmerz sind z. B. postoperative Schmerzen, Frakturen, Haut- und Schleimhautverletzungen, Gelenkerkrankungen, rheumatische Erkrankungen, Sporttraumata, Myokardinfarkt oder andere Ischämieschmerzen.

Neuropathische Schmerzen

Der neuropathische Schmerz ist ein chronischer, nicht maligner Schmerzzustand, der durch Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems hervorgerufen wird. Der neuropathische Schmerz entsteht durch eine Schädigung des peripheren und/oder zentralen Nervensystems (ZNS) Der neuropathische Schmerz kann sowohl periphere, spinale als auch zentrale Ursachen haben; die Ursache bleibt jedoch oft unklar. Neuropathische Schmerzen aufgrund zentraler Läsionen (z. B. Insult) können sehr schwerwiegend sein und lassen sich selten zufriedenstellend therapieren.
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