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Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Lehrbuch für Pflegende und Wundexperten
Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Lehrbuch für Pflegende und Wundexperten
Von: Eva-Maria Panfil, Gerhard Schröder (Hrsg.)
Verlag Hans Huber, 2010
Die Pflege von Menschen mit diabetischem Fußsyndrom, Dekubitus und Ulcus cruris venosum ist mehr als die Behandlung und Versorgung von Wunden oder die Wahl der richtigen Wundauflage. Die Lebensqualität der Betroffenen ist häufig stark eingeschränkt, die Behandlung ist aufwendig, langwierig und teuer. Die bisherigen Werke zum Thema sind sehr stark medizin- und wundbezogen und berücksichtigen pflegerische und patientenorientierte Aspekte nur unzureichend. Dieses erfolgreiche Lehrbuch für Pflegende und Wundexperten zeigt erstmals, was Pflege kann und leisten möchte, um Menschen mit chronischen Wunden gemeinsam zu versorgen und zu unterstützen. Ziel professionell Pflegender ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und ihre Selbstkompetenz zu stärken. Die zweite Auflage wurde vollständig korrigiert und um Angaben zu neuen Wundauflagen ergänzt.

Kapitelübersicht
Inhaltsverzeichnis 
Geleitwort 
Vorwort 
1 Pflegetheoretische Grundlagen 
2 Pflegeforschung 
3 Assessmentinstrumente 
4 Kommunikation 
5 Fallbeispiele 
6 Leben und Alltag von Patienten mit einer chronischen Wunde 
7 Besonderheiten chronischer Wunden 
8 Wundheilung und Wundheilungsstörungen 
9 Wundanamnese und Wundassessment 
10 Pathophysiologie des Dekubitus 
11 Kausaltherapie 1 – Bewegungsförderung 
12 Kausaltherapie 2 – Druckreduzierende Hilfsmittel 
13 Rezidivprophylaxe bei Dekubitus 
14 Ulcus cruris venosum 
15 Kausaltherapie 1 – Kompression 
16 Kausaltherapie 2 – Aktivierung der Muskel- Sprunggelenk- Pumpe 
17 Rezidivprophylaxe des Ulcus cruris venosum 
18 Das diabetische Fußsyndrom 
19 Kausaltherapie 1 – Druckentlastung 
20 Kausaltherapie 2 – Säulen der Prävention diabetischer Folgekomplikationen 
21 Rezidivprophylaxe – Fuß- und Nagelpflege 
22 Schmerztherapie 
23 Das Körperbild von Menschen mit chronischen Wunden 
24 Hygiene 
25 Zeitgemäße Wundauflagen – Konzepte und Produkte 
26 Lymphtherapie 
27 Ernährung bei Menschen mit chronischen Wunden 
28 Patientenedukation 
29 Case-Management 
30 Dienstleistungsmodelle für Menschen mit Unterschenkelgeschwüren 
31 Ein Wundkompetenzzentrum in Deutschland 
32 Organisation – Integrierte Versorgungsmodelle 
33 Qualitätsentwicklung in der Versorgung chronischer Wunden 
34 Prävalenz und Inzidenz 
Anhang 
Autorenverzeichnis 
Abkürzungsverzeichnis 
Sachregister 

Leseprobe
"29 Case-Management (S. 475-476)

Christine von Reibnitz

29.1 Problematik


Durch die Einführung der DRG in die Krankenhausfi nanzierung kommt es vermehrt zu Entlassungen von pfl ege- und betreuungsintensiven Patienten. Für diese Patienten ist es besonders wichtig, dass die Versorgung möglichst nahtlos fortgeführt werden kann. Häufi g wird mit der Planung und Organisation der Versorgungssituation nach einer Krankenhausentlassung erst am Entlassungstag oder kurz vorher begonnen. Da die Organisation von Pflegehilfsmitteln und Therapiemaßnahmen für die ambulante Versorgung meist ein bis mehrere Tage in Anspruch nimmt, bedeutete das für die Patienten, dass die erforderlichen Pflege- und Betreuungsmaßnahmen oft nicht lückenlos eingesetzt und weitergeführt werden können.

Dies kann zu einer Verschlechterung des Zustands der betroff enen Patienten und nicht selten zur raschen Wiederaufnahme ins Krankenhaus führen («Drehtür-Patienten»). In der ambulanten Pflege und Betreuung sind, ähnlich wie im Krankenhaus, viele Berufsgruppen in die Betreuung involviert. Während im Krankenhaus alles unter einem Dach ist und somit die Zusammenarbeit und Informationsweitergabe durch die Organisationsstruktur geregelt ist, werden die Dienstleistungen am Patient im ambulanten Bereich von verschiedenen Anbietern erbracht. Dadurch ergibt sich eine Fülle von interorganisatorischen und interprofessionellen Schnittstellen.

Gute Kooperationsbeziehungen und Vernetzungsstrukturen sind erforderlich, um effi zient und eff ektiv arbeiten zu können. Insbesondere die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden erfordert eine auf den individuellen Fall abgestimmte kontinuierliche Versorgungsorganisation, die nur durch verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine bessere Vernetzung vorhandener Versorgungsbereiche erzielt werden kann. Hierbei ist eine Verzahnung des stationären mit dem ambulanten Versorgungsbereich genauso wichtig wie die berufsgruppenübergreifende Kooperation und Informationsweitergabe aller beteiligten Akteure.

Leistungserbringer und Kostenträger sind deshalb aufgefordert, die Versorgung in einem off enen Gesundheitssystem gemeinsam zu gestalten, damit Unterversorgung nicht zur Regelversorgung wird. Um negative Auswirkungen möglichst gering zu halten, sind zukünft ig effi ziente und eff ektive Kooperationen zwischen den verschiedenen Leistungsanbietern im Gesundheits- und Pflegebereich bis hin zu patientenzentrierten Netzwerken unverzichtbar.
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