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Definitive chirurgische Erstversorgung
Definitive chirurgische Erstversorgung
Von: Günter H. Willital , W. Holzgreve
Walter de Gruyter GmbH & Co.KG, 2009
Notfälle erfordern adäquates chirurgisches Vorgehen, da ansonsten lebensbedrohliche Komplikationen im postoperativen Verlauf auftreten können. Jeder Arzt muss deshalb die Maßnahmen der Notfallmedizin und der chirurgischen Erstversorgung beherrschen.

Die ?Definitive chirurgische Erstversorgung? ? ein etablierter Klassiker in neuer Auflage ? von G.H. Willital und A. Holzgreve soll jedem chirurgisch tätigen Arzt eine wertvolle Orientierungshilfe sein. Alle Erkrankungen und Unfälle, die eine chirurgische Erstversorgung notwendig machen, werden aufgeführt. Die chirurgische Erstversorgung aller Fälle wird einheitlich systematisch gegliedert und klar und prägnant dargestellt.

Leseprobe
15 Vorbereitungen zur Narkose (S. 429-430)

Bei den verschiedenen Formen der Narkose ist auf die im Folgenden beschriebenen Punkte zu achten.

15.1 Präoperatives Gespräch des Chirurgen mit dem Patienten

Bevor das Gespräch mit dem Anästhesisten stattfindet, sollte der Chirurg mit dem Patienten folgende Punkte besprechen: Anamnese, Orientierung über Blutungsneigungen, Information über Medikamente, die der Patient einnimmt, bekannte Allergien auf Medikamente, insbesondere auch auf Latex, Informationseinholung über Erkrankungen des Herzens, der Lunge, der Gefäße, endokriner Organe und den Nieren, Ausschluss von Hinweisen auf eine maligne Hyperthermie, Orientierung über die psychische Konstitution und über Vorhandensein und Ausmaß von Angst und Anspannung. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, ein Vertrauensverhältnis zwischen Chirurg und Patient herzustellen und dem Patienten anzukündigen, dass ein solches Vertrauensverhältnis auch bei dem folgenden Gespräch mit dem Anästhesisten eintreten wird. Ein gutes Vorbereitungsgespräch kann Medikamente einsparen.

15.2 Einverständniserklärung

Durchführung der Einverständniserklärung zu dem beabsichtigten Eingriff: schriftlich auf einem vorgefassten Einverständniserklärungsbogen mit entsprechenden Ergänzungen.

15.3 Nahrungskarenz

Vor jedem operativen Eingriff ist eine Nahrungskarenz zur Vermeidung einer Aspiration wichtig. Sie beträgt bei Erwachsenen 6 Stunden. Säuglinge können bis zu 2 Stunden vor der Operation Tee trinken. Bei Kindern ist eine Flüssigkeitskarenz von 4 Stunden einzuhalten.

15.4 Medikamentöse Narkosevorbereitungen des Patienten Prämedikation

Ziel der medikamentösen Narkosevorbereitung ist es, folgende Symptome und Funktionen des Patienten positiv zu beeinflussen: Schmerzlinderung, Beruhigung, Entspannung, Anxiolyse, Hemmung der Speichelsekretion, Dämpfung vagaler Reflexe. Hierzu können verabreicht werden: Sedativa: Hierbei handelt es sich um Barbiturate, die nicht analgetisch aber sedierend, antikonvulsiv und hypnotisch wirken. Anxiolytika: Hierbei handelt es sich Benzodiazepine die anxiolytisch, sedierend, antikonvulsiv und muskelrelaxierend wirken. Neuroleptika: Hierbei handelt es sich um Droperidol mit antiemetischer Wirkung, um Metoclopramid oder Domperidon und um Phenothiazine mit antiallergischer Wirkung. Die neuroleptischeWirkung besteht in einer emotionalen Beruhigung. Analgetika: Hierbei handelt es sich um Opioide mit analgetischer und sedierender Wirkung.

15.5 Allergien

Bei Allergien sollen ein Antihistaminikum und ein Cortikoid bereitgehalten bzw. bei der Prämedikation verabreicht werden.

15.6 Venenpunktionsschmerz

Zur Linderung eines Venenpunktionsschmerzes bei Kindern ist eine Lokalanästhesiecreme, z. B. Emla", ca. 4560 min vor der Punktion empfehlenswert.

15.7 Nahrungskarenz und Weiterführung einer Dauermedikation

Zur Aufrechterhaltung eines entsprechenden Wirkungsspiegels, den der Patient z. B. aus wichtigen internistischen Gründen benötigt, muss eine orale Weiterführung der Medikamenteneinnahme gewährleistet sein. Sie ist wichtiger als die absolute Nüchternheit und darf deshalb in dieser Situation die Nahrungskarenz von 4 bzw. 6 Stunden außer Acht lassen. Eine Übersicht über Medikamente in alphabetischer Ordnung zur Weiterführung einer Dauermedikation wird im Folgenden gegeben.
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