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Handbuch der Ersten Hilfe
Handbuch der Ersten Hilfe
Von: Michael Buchfelder, Albert Buchfelder
Schattauer GmbH, Verlag für Medizin und Naturwissenschaften, 2006

Jede Sekunde zählt! - Besonnene und kompetente Hilfeleistung kann man lernen!
Sie kommen an eine Unfallstelle. Blut fließt, die verletzte Person ist nicht ansprechbar. Wissen Sie, was Sie in dieser Situation in welcher Reihenfolge tun müssen? - Nein? Geraten Sie jetzt in Panik? Möchten Sie sich am liebsten entfernen? - Vergessen Sie nicht, dass auch Sie sich im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit lebensbedrohliche Verletzungen zuziehen können. Eine sachkundige und vor allem sofortige Hilfe kann Leben retten.

Frischen Sie Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse mithilfe dieses klar strukturierten und leicht verständlichen Buches auf: Rufen Sie sich anatomische, funktionelle und pathophysiologische Grundlagen zum Verständnis der Zusammenhänge wieder ins Gedächtnis. Vertiefen Sie die typischen Symptome und die notwendigen Maßnahmen bei den wichtigsten Notfallsituationen. Und vor allem: Üben Sie - und sei es nur in der Vorstellung - immer wieder lebensrettende Maßnahmen. Nur so behalten Sie dauerhaft einen „kühlen Kopf" auch bei schwierigen Notfällen.

- Berücksichtigt die aktuellen Richtlinien der medizinischen Fachgesellschaften zur Wiederbelebung
- Orientiert sich an den Leitfäden der Hilfsorganisationen für die praktische Ausbildung in der Ersten Hilfe
- Deckt die häufigsten Notfallsituationen ab
- Begründet wissenschaftlich fundiert die zu treffenden Maßnahmen und deren Reihenfolge


Leseprobe

1 Der Notfall (S. 1)

1.1 Der Notfallpatient
Das Leben des Menschen und die regelrechte Funktion aller seiner Organsysteme sind an einen ungestörten Stoffwechsel der einzel nen Zellen, der Bestandteile des Organismus, gebunden. Unab dingbare Voraussetzung dafür sind die ausreichende Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen, eine gleich bleibende Zusammensetzung des inneren Milieus des Körpers und die Auf rechterhaltung einer regelrechten Körpertemperatur.

Diejenigen Funktionen, die das Überleben garantieren und die nicht ausfallen dürfen, ohne dass das Leben akut bedroht wird, bezeichnet man als lebensnotwendige Funktionen oder Vitalfunktionen. Unter dem Begriff der vitalen Funktionen fasst man zusammen:

1. die Funktion der Atmung, d.h. die Aufnahme von Sauerstof aus der Umgebungsluft und die Abgabe von Kohlendioxid,

2. die Funktion von Herz und Kreislauf, d.h. den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den einzelnen Zellen und den Abtransport von Stoffwechselschlacken,

3. die Regulation der Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten d.h. denWasser- und Elektrolythaushalt.

Störungen der Atem- und Kreislauffunktion werden schon nach kurzer Zeit kritisch, denn der menschliche Körper verfügt über nur sehr geringe Sauerstoffreserven. Sobald Aufnahme oder Transpor einer dem Bedarf entsprechenden Mindestmenge an Sauerstoff zu den einzelnen Zellen unterbleiben, werden Störungen der genann ten Funktionen lebensbedrohend.

Entgleisungen des Wasser- und Elektrolythaushalts rufen eine akute Lebensgefahr hervor, wenn sie Auswirkungen auf die Atem- oder Kreislauffunktion haben Aus diesen Gründen wird leicht verständlich, warum Ahnefeld für seine – international anerkannte – Definition des Notfallpatienten eine Störung von Atmung und Kreislauf zugrunde gelegt hat:

»Als Notfallpatient wird derjenige Patient bezeichnet, bei dem es infolge eines Traumas (einer Verletzung) oder einer lebensbe- drohenden akuten Erkrankung zu einer Störung der das Leben sichernden vitalen Funktionen – Atmung, Herz-Kreislauf – gekommen ist oder bei dem sich eine solche Störung als Folge eines akuten Ereignisses anbahnt oder auch nur zu befürchten ist.«

Notfälle können ausgelöst werden durch

. schwere Verletzungen als Folge von Unfällen aller Art,

. lebensbedrohliche, akut auftretende Erkrankungen und

. Vergiftungen.

Der Notfallpatient benötigt zur Erkennung, Behebung oder Verhütung von Störungen der vitalen Funktionen möglichst unmittelbar nach dem schädigenden Ereignis geeignete Hilfsmaßnahmen. Diese werden als Sofortmaßnahmen bezeichnet. Sie sollen das Überleben sichern und einer Verschlechterung des Zustands vor- eugen.

Die Mehrzahl der Notfälle wird nicht durch Unfälle, sondern durch ie akute Verschlechterung bereits bestehender Krankheitszustände, plötzlich auftretende Krankheiten oder Vergiftungen hervorgerufen. Es ist daher sinnvoll, die Betroffenen in diesem Zu- ammenhang als Notfallpatienten (und nicht als Verletzte oder Verunfallte) zu bezeichnen.

Akute Krankheitsbilder, die mit schweren Störungen der Organ- funktionen und heftigen Schmerzen einhergehen, jedoch nicht unmittelbar zu bedrohlichen Störungen der vitalen Funktionen füh- ren, bezeichnet man als Notsituationen. Selbst für den ausgebildeten Ersthelfer sind Notfälle nicht immer von Notsituationen abgrenzbar. Er muss deshalb Notsituationen immer als Notfälle be- trachten, wenn er Störungen der vitalen Funktionen nicht mit Sicherheit ausschließen kann.

Die Notfallmedizin umfasst alle Maßnahmen zur Erstversorgung des Not- fallpatienten innerhalb und außerhalb einer Klinik. Sie betrifft zunächst die Erstversorgung des Notfallpatienten am Unfall- oder Erkrankungsort, um- fasst aber auch die Maßnahmen während des Transports und die endgültige Versorgung im Krankenhaus.

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