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Anästhesie - Intensivmedizin - Notfallmedizin: Für Studium und Praxis
Anästhesie - Intensivmedizin - Notfallmedizin: Für Studium und Praxis
Von: Hans Walter Striebel
Schattauer GmbH, Verlag für Medizin und Naturwissenschaften, 2008

Wie können die Grundlagen der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin effizient erlernt werden? 

"Der Striebel" stellt die optimale Lösung dar. Auf verblüffend einprägsame Weise macht er das notwendige Basiswissen zugänglich und verbindet es mit direktem Praxisbezug. Auch die 7. Auflage dieses Klassikers zeigt den bewährten klaren Aufbau und die sinnvolle Kombination von Grund- und Detailwissen. Sie enthält jetzt u. a. die aktuellen ERC-Reanimationsrichtlinien, Fakten zum Propofolinfusionssyndrom, balancierte Infusionslösungen und die Durchführung von Plexusanästhesien oder zentralvenösen Punktionen unter Ultraschallkontrolle. 

Vorteile/Essentials: Präzision: detailgenaue und praxisadaptierte Schilderung aller Abläufe Didaktik: klare Aussagen, logischer Kapitelaufbau, hochwertiges Bildmaterial Tipps: hilfreiche Hinweise zur Fehlervermeidung Verknüpfungen: Bezugnahme zu anderen Textstellen in Form von zahlreichen Querverweisen 

"Dieses Buch ist das didaktisch beste, das ich bisher auf dem Gebiet der medizinischen Fachliteratur gelesen habe!" (Med-Info, Fachschaft Medizin, Bonn) 

"Klare Aussagen in flüssiger Sprache mit Konzentration auf das Wesentliche machen dieses Buch zu einem wahren Schatz unter den Lehrbüchern." (Fachschaft Medizin Uni Kiel) 

"Der Autor zeigt, dass er sein Fach beherrscht und dieses Wissen auch verständlich und gut lesbar weitergibt." (Lemgoer Krankenhaus-Magazin, Lemgo) 

"In kompakter Form und in verständlicher Sprache werden alle wesentlichen Grundlagen dieser drei Fächer vermittelt und auch zahlreiche Praxisbezüge wird der interessierte Leser nicht missen." PsychoLit (amazon)


Leseprobe
"1 Anästhesie ? allgemeiner Teil (S. 1)

1.1 Allgemeine Bemerkungen

Anästhesie bedeutet Empfindungslosigkeit, also das Fehlen sämtlicher Wahrnehmungen. Anstatt von Anästhesie wird oft auch von Narkose gesprochen. Narkose leitet sich von dem altgriechischen Begriff nárkosi (= In-Schlaf-Versetzen) ab. Die Kunst der Anästhesie ist nicht alt.

Bis ins 18. Jahrhundert gab es noch keine Medikamente zur Narkose. Wer damals das Pech hatte, sich einer Operation unterziehen zu müssen, wurde evtl. in einen Alkoholrausch versetzt, in dem dann beispielsweise die Amputation eines Beines vorgenommen wurde. Der vor Schmerzen brüllende Patient wurde während der Operation festgehalten. Häufig wurde er ohnmächtig vor Schmerzen.

Die Operationszeit musste so kurz wie möglich gehalten werden. Operiert wurde nur bei lebensbedrohlicher Indikation. Die Letalität war hoch. ! Das Ziel jeder Allgemeinanästhesie (= Vollnarkose) muss es sein, den Patienten vorübergehend in einen Zustand zu versetzen, in dem eine Operation sowohl für den Patienten als auch für den Operateur optimal durchgeführt werden kann.

Optimale Bedingungen für den Patienten bedeuten:

 Bewusstlosigkeit (Hypnose)

 Schmerzfreiheit (Analgesie)

 Dämpfung vegetativer Reflexe

Optimale Bedingungen für den Operateur bedeuten bei vielen Operationen (z. B. im Bauchraum):

 gute Muskelerschlaffung (Relaxation) und damit

 guter Zugang zum Operationsgebiet

Im Jahre 1846 wurde erstmals Ether erfolgreich für eine Operation eingesetzt. In der Folgezeit kam es zu einem stürmischen Fortschritt in der Narkosetechnik. Die Apparaturen zur Etherverabreichung wurden verbessert und sicherer gemacht.

Neue Narkosemedikamente und neue Narkosetechniken wurden entdeckt. Erst die Möglichkeit zur Narkose erlaubte die Ausweitung der Chirurgie. Heute können Operationen von fast unbegrenzter Dauer durchgeführt werden. Operationszeiten von bis zu 15 Stunden und mehr sind keine Seltenheit mehr. Ein Patient, der sich heute einer Operation in Vollnarkose unterziehen muss, kann sicher sein, dass er während der Operation ?schläft"" und völlig schmerzfrei ist.

1.2 Teilgebiete

Die Anästhesiologie umfasst 4 Teilgebiete:

 Anästhesie

 Intensivmedizin

 Notfallmedizin

 Schmerztherapie

Im vorliegenden Buch werden die Teilgebiete Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedi - zin abgehandelt. Bezüglich des Teilgebietes Schmerztherapie wird auf das Buch ?Therapie chronischer Schmerzen ? Ein praktischer Leitfaden"" (H. W. Striebel, Schattauer Verlag, 4. Aufl.) verwiesen.

Auch die postoperative Weiterbetreuung von schwerkranken Patienten auf einer operativen Intensivstation untersteht zumeist der Anästhesieabteilung. Eine weitere Aufgabe des Anästhesisten ist die Notfallmedizin, das heißt die Wiederbelebung und Stabilisierung vor allem des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung.

Diese Aufgabe wird vom Anästhesisten nicht nur bei einem ?Narkosezwischenfall"" wahrgenommen, sondern vielerorts auch im Notarztwagen, bei der Aufnahme schwerverletzter Patienten in die Erste-Hilfe-Station eines Krankenhauses, auf operativen Intensivstationen sowie auf den Krankenstationen und auch bei der Wiederbelebung von Neugeborenen im Kreissaal.

Ein weiterer Betätigungsbereich des Anästhesisten ist die Schmerztherapie bei chronischen Schmerzzuständen wie z. B. Karzinomschmerzen. In vielen großen Kliniken wurden hierzu inzwischen Schmerzambulanzen errichtet, die zumeist der Anästhesieabteilung unterstehen.

1.4 Präoperative Visite

Normalerweise liegt bereits am Nachmittag der Operationsplan für den folgenden Tag vor. "
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