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Zeitschrift Notfallvorsorge 4/2010
Zeitschrift Notfallvorsorge 4/2010
Von: Walhalla Fachredaktion (Hrsg.)
Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co. KG, 2010
Die unabhängige Fachzeitschrift im Bereich der Notfallhilfe

Die NOTFALLVORSORGE liefert aktuelle Hintergrundinformationen aus allen Bereichen des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes.
Kritische Reportagen, Einsatzberichte, neueste Entwicklungen aus Wissenschaft und Technik machen die NOTFALLVORSORGE zur anerkannten Fachzeitschrift seit über 35 Jahren.
Die NOTFALLVORSORGE richtet sich an die im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz tätigen Führungskräfte und Entscheidungsträger: in den Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene, in den Hilfeleistungs-Organisationen und Ausbildungseinrichtungen sowie in den gewerblichen Betrieben (Notfallschutz-Beauftragte).
Die NOTFALLVORSORGE ist ein Forum für alle Hilfeleistungseinrichtungen und beschäftigt sich auch mit Fragen der Internationalen Katastrophenhilfe/Humanitären Hilfe.

Leseprobe
Bayerische Rahmenrichtlinien für Sanitätswachdienste bei Großveranstaltungen (S. 22-23)

Rudi Cermak, Geschäftsführer der BRK-Bereitschaften und Katastrophenschutzbeauftragter des Bayerischen Roten Kreuzes, München

Großveranstaltungen sind dadurch geprägt, dass sich viele Menschen zu einem ganz speziellen Ereignis in einem vordefinierten Raum treffen und sich gleichzeitig bei der Durchführung der Veranstaltung Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ergeben können. Abhängig von der jeweiligen Veranstaltung wird sich der Veranstalter auf eigene Initiative oder aufgrund von Auflagen durch die Genehmigungsbehörden u. a. um eine sanitätsdienstliche Vorhaltung bemühen. Die verantwortlichen Behörden müssen versuchen, ein nachvollziehbares Gleichgewicht zwischen den wirtschaftlichen Interessen des Veranstalters und dem Aufwand für eine angemessene Versorgungssicherheit zu erzielen.

Sanitätswachdienste sind planbare Einsätze, die in der Regel ausreichend Zeit lassen, um eine entsprechende Einsatzplanung vorzubereiten. In Bayern sind die Rechte und Pflichten des Veranstalters und insbesondere das Anmeldeverfahren von – so wörtlich – „öffentlichen Vergnügungen“ in Art. 19 des Bayerischen Landesstraf- und Verordnungsgesetzes (LStVG) gesetzlich geregelt. Im Rahmen dieser Veranstaltungen können Großschadensereignisse auftreten, für deren adäquate Abarbeitung entsprechende Vorplanungen erforderlich sind. Deshalb ist die Abstimmung zwischen Veranstalter, Ordnungsbehörde sowie Polizei, Feuerwehr und THW zusammen mit den Hilfsorganisationen unabdingbar.

Dabei ist sanitätsdienstliches Ziel, unter diesen besonderen Umständen eine individualmedizinisch geprägte, präklinische Grundversorgung sicherzustellen. Mit der Zusammenballung von Menschen in Zusammenhang mit den veranstaltungsbedingten Risiken wie z. B. Alkoholgenuss etc., über das ortsübliche Maß hinaus, steigt der Hilfebedarf signifikant. Auch ein veranstaltungsbedingt erhöhtes Verkehrsaufkommen geht mit einem entsprechend statistisch erhöhten Risiko für Verkehrsunfälle einher. Ebenfalls zu bedenken ist, dass die schlechtere Versorgungslage, durch die Mehrbelastung der Verkehrswege, den Weg des Rettungsdienstes zum Patienten bzw. den Weg des Patienten zur medizinischen Versorgung massiv beeinträchtigen kann.

Nicht zuletzt ist die höhere Auslastung der medizinischen Infrastruktur zu bedenken, da die Planungsgrundlage zur Aufnahme von Patienten in der Regel lediglich dem ortsüblichen Bedarf entspricht. Hier empfiehlt sich u. U. den Abtransport von Verletzten und Erkrankten anhand eines sogenannten Wellenplans zu organisieren, der in der Leitstelle als Grundlage zur Disposition der freien Aufnahmekapazitäten dient. Ziel dabei ist, den Schadensort nicht in die Klinik zu verlegen, sondern eine frühzeitige Verteilung der Verletzten / Erkrankten auf Krankenhäuser in einem vordefi- nierten Radius zu organisieren.

Schutzzieldefinition

Die Definition von Schutzzielen stellt den wesentlichen Schritt zur Festlegung der für die Vorsorge- und Einsatzmaßnahmen erforderlichen Kräfte dar. Schutzziele umfassen dabei sowohl die einzuhaltenden Hilfsfristen1 als auch die (letztendlich politische) Festlegung des Schutzgrades. Insbesondere Letzteres ist von wesentlicher Bedeutung, da die Kosten für ein Hilfeleistungssystem nicht proportional, sondern überproportional mit dem Schutzgrad steigen.
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