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Notaufnahme Innere Medizin pocket
Notaufnahme Innere Medizin pocket
Von: Andreas Eigler, Matthias Angstwurm, Alois Sellmeyer
Börm Bruckmeier Verlag, 2005
Der Helfer in allen Notfalllagen. Das Notaufnahme innere Medizin pocket gibt nur und wirklich nur das wieder, was der junge Arzt in der Notaufnahme veranlassen muss. Das erfahrene Autorenteam der med. Klinik Ziemssenstraße (Universität München) orientiert sich an den häufigsten Fällen in der Notaufnahme.

In alphabetischer Reihenfolge werden essentielle Hinweise zu Erstversorgung und Diagnostik auffgeführt. Aus Gründen besserer Übersichtlichkeit sind Leitsymptome und eingrenzende Verdachts- und Arbeitsdiagnosen zusammengefasst. Therapievorschläge und eine weiterführende Diagnostik runden das kompakte Werk ab.

Leseprobe
Akutes Koronarsyndrom (S. 14-16)

Unter akutem Koronarsyndrom werden folgende kardiale Notfälle verstanden:

- Mit ST-Streckenhebung im EKG = Myokardinfarkt (STEMI)

- Ohne ST-Streckenhebung im EKG = instabile Angina pectoris und nicht-transmuraler Myokardinfarkt (NSTEMI)

Vitalparameter und Sofortdiagnostik

- EKG:

So zügig wie möglich, evtl. noch auf Trage der Sanitäter

Ableitungs-Punkte auf Thorax markieren

Falls LSB, sofort Rücksprache mit Hausarzt, da neu aufgetretener LSB mit typischen Beschwerden wie Infarkt behandelt wird

Bei V.a. Hinterwandinfarkt: rechtsventrikuläre Ableitungen (spiegelbildlich zu V1 bis V6)

-Monitor

-RR

-Pulsoxymetrie

-Venöser Zugang

- Im Zweifelsfall EKG nach 15 min wiederholen

Anamnese und körperliche Untersuchung

-Labor

-BB

-BZ

- Na+

- K+

- Kreatinin

-Mg2+

- CK-MB

- Troponin T

-LDH

-PI

-PTT

-PSH

-TSH

Weitere Diagnostik

- Evtl. UKG, Rö-Thorax

Therapie

- O2-Gabe (2 l/min) sofort

- Acetylsalicylsäure (Aspisol®) ½ Amp. i.v. (1 Amp. = 5 ml = 500 mg) sofort Acetylsalicylsäure (Aspisol®) ½ Amp. i.v. (1 Amp. = 5 ml = 500 mg) sofort

- Nitrospray 2 Hübe (Cave: RR)

- Morphinhydrochlorid (1:10) 1-5 ml (= 1-5 mg) i.v. bei Schmerzen

- ß-Blocker i.v. (z.B. Metoprolol 5 mg)

- Clopidogrel 4 Tbl à 75 mg (Iscover®, Plavix®)

- Heparin i.v. Bolus 5000 IE

- 5 mg Diazepam (Valium®) bei Angst i.v. (1 Amp. = 2 ml = 10 mg)

- Bei verzögerter Verlegung Nitro-Perfusor 2-4 mg/h nach RR

- Bei ST-Streckenhebungen: Primär-PTCA anstreben, alternativ Lyse-Therapie ggf. mit Rescue-PTCA

- Bei fehlenden ST-Streckenhebungen: zusätzliche Gabe von Glykoprotein IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten beim Vorliegen folgender Faktoren: positives Troponin, Z.n. PTCA, Instabilität des Patienten, eingeschränkte Ejektionsfraktion, ST-Streckenveränderungen; in diesen Fällen frühe invasive Diagnostik anstreben

Besonderes

-Bei Zeichen der manifesten Herzinsuffizienz und pathol. Herzrhythmus erst Stabilisation (Intensivstation), dann Patienten bei Herzkatheter vorstellen. An Aorten-Aneurysma denken! Ggf. Kontraindikationen für r-tPA-Lyse abfragen:

- Absolute Kontraindikationen:

- Vorangegangener hämorrhag. Hirninfarkt (egal wann); andere Infarkte oder zerebrovaskuläre Ereignisse innerhalb eines Jahres

- Intrakranielle Neoplasie

- Aktive innere Blutung (nicht Menses)

- Verdacht auf Aortendissektion

- Relative Kontraindikationen:

- Schwere unkontrollierbare Hypertonie bei Aufnahme (RR >180/110mmHg) (kann bei low-risk-Patienten mit Myokardinfarkt eine absolute Kontraindikation sein!)

- Zerebrovaskulärer Vorfall i.d. Vorgeschichte o. bekannte intrazerebrale Pathologie (außer den unter KI genannten)

- Antikoagulantieneinnahme in therapeutischer Dosis (INR 2-3); bekannte hämorrhagische Diathese

- Trauma innerh. der letzten 2-4 Wo. (inkl. Kopftrauma o. Kardiopulmonale Reanimation) o. größere Op (
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