Adserver Header
Analytics
Leaderboard
suchen Suche
Sky Left
separator
Impressum  |  Feedback  |  Werbung  |  Sitemap  |  Hilfe  |  Login Work&Care
Fachpflege_Diabetes
Rectangle Top

Info-Quelle

info_quello info_quello
separator
E-books
Suche in E-books
Zeitfenster Sprache
Begriff
Zurück zur vorherigen Seite
100 Fehler bei der Umsetzung der Hygiene in Pflegeeinrichtungen - und was Sie dagegen tun können
100 Fehler bei der Umsetzung der Hygiene in Pflegeeinrichtungen - und was Sie dagegen tun können
Von: Johann Weigert
Brigitte Kunz Verlag, 2006
Ohne Hygiene geht es nicht! Jede Pflegeeinrichtung legt größten Wert darauf, dass die Anforderungen der Hygiene und ein guter Hygienestatus in allen Bereichen gewahrt bleiben. Doch dafür ist viel Fachwissen erforderlich. Eine ganze Fülle von gesetzlichen Regelungen stellt hier hohe Anforderungen an alle Akteure. Die Einhaltung und dauerhafte Sicherstellung eines ausreichend angemessenen Hygieneniveaus erfordern von den Akteuren ein hohes Maß an Fachkompetenz.

Die 100 häufigsten Fehler bei der Umsetzung der Hygieneanforderungen sind Thema dieses Buches. Alle Maßnahmen werden kurz, prägnant und kompetent erläutert.

Ob Pflegedienst, Küche, Hauswirtschaft, Wäscherei oder Haustechnik ? der Leser findet alle notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung von Hygienemängeln in diesen Arbeitsbereichen. So lassen sich die wichtigsten Anforderungen der Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR-MDK-Anleitung) und der Infektionsschutzgesetze präzise umsetzen.

Der Autor

Johann Weigert ist Lehrer für Alten- und Krankenpflegeschulen, Heimleiter und TQM-Auditor® für den Bereich Sozial- und Gesundheitswesen. Er ist derzeit bei der DANA Senioreneinrichtungen GmbH in Hannover, als leitender TQM-Auditor® beschäftigt. 

Leseprobe
4 Maßnahmen zur Reinigung und Desinfektion (S. 66-67)

64. Fehler: Desinfektionsmittel von unterschiedlichen Anbietern befinden sich im Einsatz und die eingesetzten Mittel stehen nicht im Einklang mit dem Reinigungs- und Desinfektionsplan der Pflegeeinrichtung

Verschiedene Desinfektionsmittel dürfen grundsätzlich nur dann eingesetzt werden, wenn sie mit dem einrichtungsinternen Reinigungs- und Desinfektionsplan übereinstimmen und die Mitarbeiter eingewiesen und geschult wurden.

Der Hygieneplan der Pflegeeinrichtung muss in enger Beziehung zum Reinigungs- und Desinfektionsmittelplan und den im Einsatz befindlichen Mitteln (zur Reinigung und Desinfektion) stehen. Aber: Alle Desinfektionsmittel, die im gewerblichen Bereich (z. B. in einer Pflegeeinrichtung) eingesetzt werden, müssen neben der Umweltverträglichkeit grundsätzlich zwei Kriterien erfüllen: Einmal die Kriterien der »Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie der DGHM (DGHM-Liste) für die prophylaktische Desinfektion« (DGHM-gelistet) oder ? bei behördlich angeordneten Entseuchungen ? den Kriterien der Liste im Bundesgesundheitsblatt (RKI-Liste).

Im veterinärmedizinischen und Lebensmittelbereich (Küche) sollten die Reinigungsund Desinfektionsmittel der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVGListe) berücksichtigt werden.

Bei der Auswahl der richtigen Produkte und unter Berücksichtigung der sicheren und korrekten Handhabung der Desinfektionsmittel muss auch auf den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter (siehe auch Fehler Nummer 35 und Nummer 37) geachtet werden. (Rechtsbezüge u. a.: § 24 GefStoffV, § 9 BetrSichV, § 12 ArbSchG, BGV A1, TRGS 525 Teil 4, BGR 206, § 18 IfSG und Punkt 2.1 Abs. 4.2 RKI)

65. Fehler: Das Desinfektionsmittel wird unabhängig von seinem Wirkungsspektrum eingesetzt

Unter dem Begriff einer »gezielten laufenden Desinfektion« wird die Abtötung, Inaktivierung oder partielle Entfernung krankmachender Mikroorganismen (Erreger) verstanden (Sanitation). Chemische Desinfektionsmittel bewirken eine Abtötung oder eine irreversible Schädigung der Mikroorganismen, die je nach Art des Desinfektionsmittels (Wirkungsspektrum) unterschiedlich sein kann:

? bakterizid, wenn das Desinfektionsmittel Bakterien abtötet;
? fungizid, wenn es Pilze abtötet;
? viruzid, wenn es Viren abtötet (z. B. Polio-, Hepatitis-B-, und Adenoviren);
? sporozid, wenn es die von einigen Bakterien gebildeten Sporen abtötet;
? tuberkulozid, wenn es gegen den besonders widerstandsfähigen Erreger der Tuberkulose (Mycobacterium tuberculosis) wirksam ist.

Werden mikrobielle Kontaminationen gezielt mit einer Desinfektionsmaßnahme entfernt, spricht man von einer »Dekontamination«. Werden die Mikroorganismen lediglich in ihrer Vermehrung gehemmt, aber nicht abgetötet, wird von einer »bakteriostatischen Wirkung« gesprochen.
separator
Anzeige
separator
separator

 

newsletterPartnersites

tellmed


Portal für medizinische Fachpersonen, die Patientinnen und Patienten mit Eisenmangel und Eisenmangelanämie beurteilen und behandeln.

Iron.medline.ch
besuchen »

newsletterPartnersites

tellmed


Dieses Fachportal richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe.

Tellmed.ch besuchen »

newsletterPartnersites

tellmed


Aktuelle Gesundheits-Informationen für Patienten und Angehörige, zusammengestellt von der Fachredaktion von Mediscope.

Sprechzimmer.ch besuchen »

terminkalendarTerminkalender
Termine für den Veranstaltungskalender eingeben >>

 

Anzeige
Right Skyscraper

 

separator
VeryRight Skyscraper
Adserver Footer