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100 Fragen zur hygienischen Händedesinfektion - In Kooperation mit der nationalen Kampagne `AKTION Sauber Hände`
100 Fragen zur hygienischen Händedesinfektion - In Kooperation mit der nationalen Kampagne `AKTION Sauber Hände`
Von: Christiane Reichardt, Karin Bunte-Schönberger, Patricia van der Linden
Schlütersche, 2010
Händedesinfektion? Jede Pflegekraft weiß doch, wie das geht und wie wichtig das ist! Wirklich? In Deutschland treten ca. 500 000 Krankenhausinfektionen pro Jahr auf. Diese bereiten Patienten zusätzliches Leid und führen zu zusätzlichen Kosten. Häufig werden diese Infektionen durch mangelnde Händehygiene des Personals verursacht! Die ?AKTION Saubere Hände? ? eine Kooperation von Partnern aus Gesundheitswesen, Politik und Gesellschaft ? möchte die Händehygiene im Krankenhaus fördern und so die Zahl von Infektionen deutlich senken. Mit diesem Ziel haben Mitarbeiterinnen der Aktion das kompakte Buch verfasst, das die 100 wichtigsten Fragen rund um die Händedesinfektion kompetent beantwortet. Es sollte in keiner Klinik fehlen!

Leseprobe
Händedesinfektion und nosokomiale 4 Infektionen und multiresistente Erreger (S. 39-40)

50. Frage: Was sind nosokomiale Infektionen?

Sogenannte nosokomiale oder Krankenhaus-assoziierte Infektionen sind im Krankenhaus erworbene Infektionen. Eine Infektion wird als nosokomial bezeichnet, wenn sie bei Aufnahme in das Krankenhaus weder vorhanden noch in der Inkubationsphase war. Nosokomiale Infektionen können vor allem durch Bakterien, Viren und Pilze verursacht werden, wobei ihre Mehrzahl durch Bakterien verursacht wird. Bei der Entwicklung von nosokomialen Infektionen sind viele Faktoren beteiligt, sodass nicht automatisch ein kausaler Zusammenhang zwischen medizinischer Behandlung und dem Auftreten einer Infektion besteht. Sie stellen auch kein Synonym für ärztliches und pflegerisches Verschulden dar. Bei den nosokomialen Infektionen unterscheidet man endogene und exogene Infektionen.

Exogene Infektionen sind das direkte Ergebnis der Aufnahme der Infektionserreger aus der Umgebung. Die Übertragung (Transmission) von potenziell pathogenen Erregern geschieht meist über den direkten Kontakt mit Personen (z. B. kontaminierte Hände des Personals), seltener durch kontaminierte Gegenstände, durch die Luft oder das Wasser. Auch eine Übertragung über kontaminierte Injektionen, Infusionen oder auch Nahrungsmittel ist möglich.

Endogene Infektionen können in primäre und sekundäre unterschieden werden. Um primär endogene Infektionen handelt es sich, wenn die Erreger zur normalen Flora des Patienten gehören. Sekundär endogene Infektionen werden von Erregern verursacht, welche sich erst im Verlauf der Behandlung in der Standortflora des Patienten ansiedeln und später dann zu einer Infektion führen.

51. Frage: Wie kann man nosokomiale Infektionen verhindern?


Es gibt eine Vielzahl an publizierten Studien zur Prävention von nosokomialen Infektionen die gezeigt haben, dass durch gut strukturierte Infektions-Kontroll-Programme eine Reduzierung von nosokomialen Infektionen möglich ist. Ein zentraler Punkt in Infektions-Kontroll-Programmen ist die hygienische Händedesinfektion. Es konnte auch gezeigt werden, dass diese Programme kosteneffektiv sind. Eine der ersten Studien war die SENIC Studie in den 1980er Jahren in den USA.

Dabei wurde nach der Einführung von Surveillance und Infektions-Kontroll-Programmen eine Reduktion der nosokomialen Infektionsraten um ein Drittel erreicht. Die Grundlage von Infektions-Kontroll-Programmen sind einfache, etablierte Maßnahmen, welche sich in der Praxis als effektiv in der Infektionsprävention erwiesen haben und weithin anerkannt sind.

Diese »Standardmaßnahmen« umfassen alle Prinzipien der Infektionskontrolle, die in jedem Krankenhaus und an jedem Patienten anzuwenden sind, unabhängig von der Diagnose, den Risikofaktoren oder dem Infektions- bzw. Kolonisationsstatus. Diese Maßnahmen reduzieren das Infektions- und Koloni sationsrisiko für Patienten und Mitarbeiter. Innerhalb der Standardmaßnahmen ist die hygienische Händedesinfektion die grundlegendste und effektivste Infektionskontrollmaßnahme.
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