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Tiere, mit denen wir lebten - Tiergestützte Biografiearbeit mit Demenzkranken
Tiere, mit denen wir lebten - Tiergestützte Biografiearbeit mit Demenzkranken
Von: Mandy Giruc
Schlütersche, 2011
Wenn Hunde oder Katzen in einer Pflegeeinrichtung zu Besuch kommen, ist das schon ein alter Hut. Immer mehr Einrichtungen besinnen sich darauf, dass Tiere - gerade auch bei Demenzkranken - die Lebensqualität erhöhen. Doch dieses Buch ist anders! Hier findet Biografiearbeit mit Tieren statt. Tiere, die die älteren Menschen oft aus ihrer Jugend kennen: Ziegen und Schafe, Pferde und selbst Schweine sind die Stars in der tiergestützten Biografiearbeit. Dieses Buch bietet alles: die theoretischen Grundlagen, die Planung und Umsetzung der Gruppenstunden - und die Chance, biografische Details zu erfahren, die in der Pflege und Begleitung älterer Menschen von großer Bedeutung sind.

Leseprobe
15 TIERGESTÜTZ TE BIOGR AFIEARBEIT MIT KATZEN (S. 124-125)

15.1 Eckdaten zur Katze


Die Hauskatze gehört zur Familie der Katzenartigen, sie ist ein Raubtier und kann sowohl in der Dämmerung, in der Nacht als auch am Tag aktiv sein. Die männlichen Tiere werden Kater genannt und sind meist etwas größer als die Weibchen. Das durchschnittliche Gewicht der Tiere liegt bei ca. drei bis sechs Kilogramm. Katzen können zwölf und nicht selten bis zu 20 Jahre alt werden. Zweimal im Jahr ist bei den Katzen Paarungszeit, in der die weiblichen Tiere »rollig« werden. Nach ca. neun Wochen werden die hilflosen Jungen geboren (vgl. Müller 1987).

15.1.1 Geschichte der Katzenhaltung


Vor ca. Millionen Jahren bevölkerten die ersten echten Katzen die Erde. Man geht davon aus, dass die heute domestizierte Katze hauptsächlich von der afrikanischen Wildkatze und zum Teil auch von der asiatischen Wüstenkatze abstammt (vgl. Taylor 1994 ). Im Laufe ihrer Geschichte haben Katzen sehr unterschiedliche Wertschätzungen erfahren.

Die alten Ägypter verehrten sie und trauerten um ihren Tod. Auch in Europa wurden Katzen anfänglich sehr geschätzt, doch im Mittelalter, zu einer Zeit, in der die Kirche einen großen Einfluss besaß, sah man Katzen oft als teuflische Wesen an. Besonders alte Frauen, die mit Katzen zusammen lebten, wurden als Hexen bezeichnet und grausam ermordet. Weiterhin hat sich in manchen Regionen der Aberglaube gehalten, dass lebendig in die Grundmauern eingemauerte Katzen dem Gebäude Beständigkeit verleihen und seinen Bewohnern Glück bringen (vgl. Müller 1987).

Mit dem Beginn der industriellen Revolution erhielt die Katze ihren Status als »Heimtier « und wurde in vielen verschiedenen Varianten gezüchtet. In den ländlichen Regionen gehörte die Katze bei vielen Menschen zu Haus und Hof. Katzen galten schon immer als sehr reinlich und waren leicht mit Essensresten zu ernähren. Den Kindern dienten die Tiere als beliebte Spielkameraden und der Bauer schätzte sie als eifrige und geschickte Mäusefänger, die die Kornernte und andere Futtermittel vor Schädlingen schützten.
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