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Hygiene und medizinische Mikrobiologie - Lehrbuch für Pflegeberufe
Hygiene und medizinische Mikrobiologie - Lehrbuch für Pflegeberufe
Von: Rainer Klischies, Ursula Panther, Vera Singbeil-Grischkat
Schattauer GmbH, Verlag für Medizin und Naturwissenschaften, 2008

Der „Klischies“ – das unentbehrliche Standardwerk in der Pflegeausbildung!

Auch in der 5., aktualisierten und überarbeiteten Auflage bietet der Klassiker alle wichtigen Informationen zu den Themenbereichen medizinische Mikrobiologie, Krankenhaushygiene, Sozial- und Umwelthygiene sowie Ernährungslehre.

Neu hinzugekommen sind u.a. Abschnitte zum Norovirus und zum humanen Papillomavirus, zur „Volkskrankheit“ Übergewicht und zum Alkohol- und Tabakkonsum bei Jugendlichen.

In bewährter Weise gelingt es den Autoren, allesamt erfahrene Praktiker und Dozenten, Praxisrelevanz und Aktualität zu verbinden und komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen. Damit liegt ein optimales Lehrbuch für Auszubildende in den Pflegeberufen vor, das sich aber auch an Lehrkräfte an Pflege- und Fachschulen zur Unterrichtsvorbereitung richtet.


Leseprobe
23 Umwelthygiene ? eine Einstimmung (S. 321-322)

Ursula Panther

»Wir sind heute zusammengekommen, um unsere gemeinsame Verantwortung für die Umweltprobleme einer Erde zu bestätigen, deren Verwundbarkeit wir alle teilen. Diese Zusammenkunft dient nicht nur uns selber, sondern auch künftigen Generationen. Denn wir treffen uns als Treuhänder für alles Leben auf dieser Erde und für das Leben in der Zukunft ?« Diese Eröffnungsrede hielt der KanadierMorris Strong, Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO), auf der ersten weltweiten Umweltkonferenz in Stockholm am 5. Juni 1972. »Nur die eine Erde« ? so lautete das Thema der Konferenz, an der 113 Staaten mit 1.200 Delegierten beteiligt waren. Schweden hatte 1968 mit Unterstützung der USA die Initiative für diese Konferenz ergriffen. Der 5. Juni gilt seither international als Umwelttag.

Nach 11 Tagen zähen Ringens kam es am 16. Juni 1972 zur Verabschiedung einer Grundsatzdeklaration zum Umweltschutz, zusammen mit einem ersten globalen Aktionsprogramm. Der Beginn der Stockholmer Deklaration lautete:

»Der Mensch hat ein Grundrecht auf Freiheit, Gleichheit und angemessene Lebensbedingungen in einer Umwelt, die so beschaffen ist, dass sie ein Leben in Würde und Wohlergehen ermöglicht, und hat die Pflicht, die Umwelt für gegenwärtige und künftige Generationen zu schützen und zu verbessern ?« ,

weitere Artikel forderten auf, Luft, Wasser, Boden, Pflanzen- und Tierwelt zu schützen.Der Aktionsplan enthielt mehr als 100 Empfehlungen zu drei großen Bereichen: Datensammlung über Umweltprobleme durch verbesserte Beobachtungs- und Forschungstätigkeit Umweltmanagement, das heißt die Formulierung von Zielen, Kriterien und Standards unterstützende Maßnahmen durch Umwelterziehung, Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung

In Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt noch kein Umweltministerium (Bayern richtete als erstes Bundesland ein Umweltministerium ein). Etwaige Belange waren dem Innenministerium unterstellt, ein Problembewusstsein für die Umwelt gab es weitestgehend noch nicht. Nach Stockholmwurden in vielen Staaten Umweltministerien eingerichtet. 1973 wurde das Washingtoner Artenschutzabkommen verabschiedet.

1982 verabschiedete die UN-Vollversammlung die weiterentwickelte Weltcharta für die Natur. Der Erde geht es aber nicht besser, im Gegenteil: Jede Sekunde werden 2.000 Quadratmeter Wald gerodet, jede Minute wird eine Tier- oder Pflanzenart vernichtet. Problemstellungen wie Vernichtung des Ozonschildes und Klimaveränderungen waren 1972 noch nicht existent, sie wurden noch nicht einmal erahnt. Indira Gandhi (damalige Regierungschefin in Indien) sagte 1972 in Stockholm: »Wir wollen die Umwelt keineswegs weiter verschlechtern, doch wir können nicht für einen Augenblick die grausame Armut einer großen Zahl von Menschen vergessen. Sind nicht Armut und Not die größten Umweltverschmutzer?

Solange wir nicht in der Lage sind, Beschäftigung und Kaufkraft für die Menschen zur Verfügung zu stellen, können wir sie nicht davon abhalten, den Wald nach Nahrungsmitteln zu durchkämmen, die Vegetation zu zertrampeln und zu zerstören. Wenn sie sich selber bedroht fühlen, wie können wir sie dann drängen, die Tiere zu schützen. Das Leben ist eins und wir haben nur diese eine Erde, alles ist miteinander verknüpft, Bevölkerungsexplosion, Armut Unwissenheit, Krankheit, Umweltverschmutzung. Die Ansammlung von nuklearen, biologischen und chemischen Waffen ? ein Teufelskreis, jedes Thema ist wichtig. Aber es wäre vergebliche Mühe, jedes einzeln zu behandeln.«

Inzwischen hat es eine Vielzahl von Gipfeltreffen gegeben, überwiegend zum Thema »Klima«. Immer wieder wurden weiterführende Beschlüsse gefasst, die vor allem die CO2- Emission reduzieren sollen. Allerdings wurden auch Sonderregelungen für einzelne Staaten getroffen, die sich damit nicht an die strengen Vorgaben halten mussten. Andere Verursacher unterschrieben z.B. das Abkommen auf dem Klimagipfel in Kyoto/Japan 1997 gar nicht. Deutschland hatte sich in der EU zur Erfüllung der Kyoto-Ziele verpflichtet. So soll der CO2- Ausstoß bis 2012 um 21 Prozent verringert werden.
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