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LaborMedizin - Indikationen, Methodik und Laborwerte
LaborMedizin - Indikationen, Methodik und Laborwerte
Von: Hans D. Bruhn, Ulrich R. Fölsch, Heiner Schäfer
Schattauer GmbH, Verlag für Medizin und Naturwissenschaften, 2008

Up to date in der Labormedizin!

Die Labormedizin unterliegt als hoch technisierte medizinische Fachrichtung einem ständigen innovativen Wandel und stellt gleichzeitig ein ganz wesentliches Verbindungsglied zwischen Patient und Diagnose dar.

Bringen Sie Ihr Wissen rasch auf den neuesten Stand und verschaffen Sie sich einen profunden Überblick über gängige Verfahren und neue Technologien mit der LaborMedizin.

Präanalytik, Interpretation von Laborbefunden, Qualitätskontrolle, Labor-EDV, quantitative Analyseverfahren und diagnostischer Einsatz von klinisch-chemischen Methoden sind nur einige der Grundlagen, die Sie im allgemeinen Teil kompakt dargestellt finden. Ergänzt wird dieser Teil durch die Beschreibung neuer Verfahren in der Gerätetechnik.

Der spezielle Teil liefert Ihnen alle wichtigen Informationen aus klinisch relevanten Bereichen, wie beispielsweise Medikamentenmonitoring, klinische Toxikologie, Diagnostikverfahren bei Stoffwechselstörungen, Tumor- und weitere Biomarker etc. Die Hämatologie und die Hämostaseologie werden speziell abgehandelt. Neue Kapitel über die aktuelle kardiale Diagnostik, die Sepsisdiagnostik und mikrobiologische Verfahren komplettieren diesen Teil.

Die LaborMedizin spannt damit einen weiten Bogen - vom Umgang mit Patienten über Indikationen zur Bestimmung unterschiedlicher Laborparameter, Untersuchungsmaterialien und Bestimmungsmethoden bis hin zum klinisch relevanten Ergebnis - und ist damit ein ideales Nachschlagewerk mit konkretem klinischem Bezug!


Leseprobe
2 Datengewinnung und Qualitätssicherung (S. 6-7)

2.1 Klinisch-chemische Kenngrößen

H. D. Bruhn, U. R. Fölsch

Eine klinisch-chemische Kenngröße ist kein abstrakter Analysewert, sondern ein naturwissenschaftlich exakt bestimmter biologischer Parameter, der (basierend auf einem definierten Untersuchungsmaterial, einer ebenso definierten Bestimmungsmethode und auf möglichst exakten Beurteilungskriterien) eine Beschreibung des Gesundheitszustands eines Patienten erlaubt (Dörner 2006). Das Ergebnis wird jeweils im Hinblick auf die Fragestellung durch Analytik und Bewertung beeinflusst werden. Erfolgreiche Labordiagnostik setzt eine präzise klinische Fragestellung voraus.

2.2 Gewinnung von Untersuchungsmaterial/ Präanalytik (Blutentnahme)

H. D. Bruhn, H. Schäfer, Chr. M. Schambeck

Da eine Blutentnahme im juristischen Sinne eine Körperverletzung darstellt, sollte der die Blutentnahme durchführende Arzt dem Patienten die Notwendigkeit der Maßnahme erläutern und ihm die zur Diagnose seiner Erkrankung erforderlichen Informationen zur Kenntnis geben. Weiterhin muss der Patient über notwendige sinnvolle Maßnahmen zur Vorbereitung einer Blutentnahme unterrichtet werden, damit nicht diagnostische Fehlinformationen durch falsche Vorbereitung des Patienten zustande kommen. So ist beispielsweise in den 3 Tagen vor Durchführung einer oralen Glucosebelastung die Einnahme einer kohlenhydratreichen Diät zu empfehlen, damit eine ausreichende Insulininkretion der B-Zellen des Pankreas gewährleistet ist. Bei kohlenhydratarmer Ernährung oder gar im Fastenzustand kommt es zu einer verminderten Insulinproduktion, sodass ein sich dann anschließender oraler Glucosebelastungstest fälschlich pathologisch ausfallen kann. Außerdem leuchtet es ein, dass beispielsweise vor einer Blutentnahme zur Analyse von Serumcholesterin oder -triglyzeriden keine fettreiche Mahlzeit eingenommen werden sollte.

2.2.1 Einflussgrößen in der Präanalytik

Alle Arbeitsschritte einer Laboranalyse, die vor der eigentlichen Diagnostik liegen, werden der Präanalytik zugeordnet. Die hierbei auftretenden Fehler beeinflussen das Untersuchungsmaterial und damit auch das Untersuchungsergebnis, wobei sowohl in vivo als auch in vitro Störfaktoren wirksam werden können. Anzuführen sind hierbei Einflüsse durch Erbfaktoren, durch das Geschlecht und das Alter sowie durch das Körpergewicht und die Lebensgewohnheiten eines Patienten. Die Lebensgewohnheiten können verschiedene Blutparameter entscheidend beeinflussen. So kommt es zur Erhöhung des Kohlenmonoxidspiegels im Blut starker Raucher, dies wiederum kann eine Raucher-Polyglobulie (Vermehrung der Zahl roter Blutkörperchen bei starken Rauchern) über eine vermehrte Erythropoetinausschüttung induzieren. Alkoholgenuss kann in größerer Menge zum Anstieg der Serumtransaminasen führen. Zahlreiche Medikamente beeinflussen den Leber- oder Nierenstatus.

Die Körperlage ist für das Resultat einer Blutentnahme ebenfalls von Bedeutung: Beim stehenden Patienten kommt es durch den hydrostatischen Druck zum Abpressen von Flüssigkeit in das Interstitium. Dagegen bleiben Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten sowie Proteine, Lipoproteine und alle an Proteine gebundenen Substanzen im Gefäßbett zurück und gelangen nicht in das Interstitium. Diese Parameter können auf diese Weise beim stehenden Patienten um bis zu 10% im Vergleich zum liegenden Patienten ansteigen. Starke körperliche Aktivität kann zu einem deutlichen Anstieg der Creatinkinase (CK) führen. Verschiedene Parameter haben auch eine von der Tageszeit abhängige Rhythmik, beispielsweise der Cortisolspiegel, der Fibrinolyseaktivator und der Serumeisenspiegel.
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