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Neurologische Differenzialdiagnostik - Evidenzbasierte Entscheidungsprozesse und diagnostische Pfade
Neurologische Differenzialdiagnostik - Evidenzbasierte Entscheidungsprozesse und diagnostische Pfade
Von: Heiko Bewermeyer, Gereon Fink, Volker Limmroth (Hrsg.)
Schattauer GmbH, Verlag für Medizin und Naturwissenschaften, 2010
Professionelle Hilfe für Ihre Praxis!

Herkömmliche Lehrbücher der Differenzialdiagnostik listen alle Krankheitsbilder auf, die für ein spezielles Symptom in Frage kommen. Diese Vorgehensweise führt in der Praxis aber nicht immer zuverlässig zum Erfolg. Deshalb beschreitet dieses Buch einen anderen Weg - die »Neurologische Differenzialdiagnostik« basiert auf einem Konzept, das präzise auf den klinischen Alltag abgestimmt ist.

Der Schwerpunkt liegt auf den differenzialdiagnostischen Entscheidungsprozessen, die durch evidenzbasierte Medizin abgesichert sind. Der Weg vom Symptom zur Diagnose wird durch Flussdiagramme veranschaulicht.

Besonderer Wert wird auf Praxistauglichkeit gelegt: Was sind häufige Ursachen für ein bestimmtes Symptom? Welche Untersuchungen sind im Einzelfall erforderlich, welche entbehrlich? Wann sollten Sie Kollegen aus anderen Fachrichtungen hinzuziehen?

Mit diesem Buch erhalten Sie eine professionelle Hilfestellung, um gezielt vorzugehen, fehlerfrei durch das Labyrinth neurologischer Symptome zu navigieren - und eine präzise Diagnose zu stellen!

Leseprobe
15 Paresen (S. 241-242)

Dennis A. Nowak und Gereon R. Fink

Definition und Abgrenzung


Parese bezeichnet die Lähmung eines Muskels oder einer Muskelgruppe. In Abhängigkeit von der Verteilung werden phänomenologisch verschiedene Formen der Parese unterschieden. Die Monoparese bezeichnet die Lähmung einer Gliedmaße oder eines Gliedmaßenabschnittes. Die Paraparese bezeichnet die Lähmung beider Beine, z. B. bei einer inkompletten Querschnittssymptomatik mit Schädigung der kortikospinalen Bahnen des thorakalen Myelons.

Die Hemiparese bezeichnet die Lähmung einer Körperseite. Ist die Körperseite komplett gelähmt, spricht man von einer Hemiplegie. Die Hemiparese mit Einschluss der Gesichtsmuskulatur ist bedingt durch eine zentrale Schädigung der kortikospinalen Bahnen (Pyramidenbahn) oberhalb der Pyramidenbahnkreuzung (Decussatio pyramidum) der Medulla oblongata und tritt kontralateral zur Seite der Schädigung auf, wobei Schädigungen des Pons zu sog. gekreuzten Hirnstammsyndromen (z. B. ipsilaterale nukleäre Fazialisparese plus kontralaterale Hemiparese) führen können. Die Tetraparese bezeichnet eine Lähmung aller Extremitäten.

Die zentrale Tetraparese kann infolge einer Schädigung der kortikospinalen Bahnen des zervikalen Myelons oder des Hirnstamms auftreten. Die periphere Tetraparese ist verursacht durch eine Schädigung der peripheren Nerven oder Nervenwurzeln. Es werden schlaffe Paresen von spastischen Paresen unterschieden (zu spastischen Syndromen s. Kap. 16). Bei schlaffen Paresen ist der Muskeltonus vermindert (hypoton), bei spastischen Paresen ist er erhöht (hyperton). Es wird zwischen zentralen und peripheren Paresen unterschieden. Die Differenzialdiagnose zwischen einer zentralen oder peripheren Parese ist meist bereits durch die klinische Untersuchung möglich.

Zentrale Paresen


Typische klinische Merkmale der zentralen Parese nach Schädigung des ersten Motoneurons sind:
- Kraftminderung mit Störung der Feinmotorik,
- Verlust differenzierter Bewegungen distaler Muskelgruppen mit Masseninnervation in proximalen Muskelgruppen von Arm und Bein,
- spastische Muskeltonuserhöhung,
- gesteigerte Muskeleigenreflexe (evtl. mit Muskelkloni),
- Abschwächung oder Erlöschen von Fremdreflexen (Bauchhautreflexe, Plantarreflex, Kremasterreflex),
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