Adserver Header
Analytics
Leaderboard
suchen Suche
Sky Left
separator
Impressum  |  Feedback  |  Werbung  |  Sitemap  |  Hilfe  |  Login Work&Care
Dentalhygiene_copy_2
Rectangle Top

Info-Quelle

info_quello info_quello
separator
E-books
Suche in E-books
Zeitfenster Sprache
Begriff
Zurück zur vorherigen Seite
Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis - Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung
Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis - Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung
Von: Peter Kolling, Gerwalt Muhle
Schattauer GmbH, Verlag für Medizin und Naturwissenschaften, 2008

Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft!

Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.

Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen – dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.

Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.


Leseprobe

3 Eigene Erfahrungen (S. 67)

Im abschließenden Kapitel möchten wir unsere persönlichen Erfahrungen bei der Umsetzung des QM-Systems schildern.

3.1 … in der Einführungsphase
Schon unsere grundlegende Entscheidung bei der Auswahl des Beratungskonzepts stellte sich als richtig heraus: Die Kombination aus gemeinsamen Workshops und Einzelberatungstagen ermöglichte den Erfahrungsaustausch mit Kollegen, sicherte aber zugleich eine individuell passende und effektive Unterstützung durch eine erfahrene Beratungsgesellschaft. Mit Hilfe des Gruppenkonzepts konnten die Aktivitäten beider Praxen in eine sinnvolle Richtung gelenkt und die Einführung erleichtert werden.

Die Kooperation zwischen den Praxen erwies sich durchweg als sehr positiv. Aufgrund des engen Austausches zwischen den beiden Praxisleitern und QM-Beauftragten fiel es leichter, neue Ideen umzusetzen und doppelte Arbeiten zu vermeiden. Entsprechend des von uns ausgewählten QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 erstellten wir zu Beginn für jede Praxis ein QM-Handbuch, das die Praxisphilosophie konkretisierte sowie die Strukturen und Ziele der Praxis festlegte. Es entstanden also keine standardisierten Regel- und Ablaufhandbücher, sondern individuell auf unsere Anforderungen und Ziele abgestimmte Betriebshandbücher, die entscheidend dazu beitrugen, die Arbeitsabläufe in den Praxen zu optimieren.

W Entscheidend für einen erfolgreichen Verlauf war die sinnvolle Verteilung der Zuständigkeiten: Die Praxisleitung darf weder alles in die eigene Hand nehmen, noch sämtliche Aufgaben delegieren.

Bei einer Praxiskonferenz, die das externe Beratungsunternehmen leitete, wurden alle Mitarbeiterinnen mit ihren künftigen Aufgaben vertraut gemacht. So wurden beispielsweise einige Mitarbeiterinnen beauftragt, Verfahrensabläufe zu erstellen, eine weitere Person wurde damit betraut, die Betriebsanleitungen aller vorhandenen Geräte zusammenzustellen, überflüssige zu vernichten und fehlende zu ergänzen. Ebenso mussten die vorhandenen Medikamente auf ihr Haltbarkeitsdatum kontrolliert und ggf. aussortiert werden. Eine weitere Mitarbeiterin ordnete und aktualisierte das Handbuch der Zahnärztekammer und den Personalordner. Selbst Mitarbeiterinnen, die sich am Anfang nicht in der Lage fühlten, an diesen Aufgaben mitzuarbeiten, waren schließlich hochmotiviert und bemüht, ein positives Ergebnis für die Praxis herbeizuführen.

Wie wichtig der Wille und der Einsatz aller Beteiligten ist, zeigt ein Beispiel: In einer unserer Praxen fiel die QM-Beauftragte, eine erfahrene Mitarbeiterin, die seit Jahren in der Praxis arbeitete, unerwartet aus. Wir waren daher gezwungen, eine neue QM-Beauftragte zu finden. Ihre Aufgaben wurden von einer Kollegin übernommen, die sich mit großem Eifer in ihre neue Tätigkeit einarbeitete und durch ihre Begeisterung viele neue Impulse einbrachte.

Schwierige Probleme können gelöst werden, wenn das Praxisteam an einem Strang zieht. Die Leitung sollte zwar lenkend, aber nicht bevormundend auf- treten. Die anstehenden Aufgaben müssen den Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen entsprechend verteilt werden. Praxiskonferenzen sind ein wichtiges Instrument, um das Team über Ziele und Aufgaben zu informieren und den QM-Prozess erfolgreich zu gestalten. Trauen Sie Ihren Mitarbeiterinnen etwas zu – Sie werden überrascht sein, welche Talente zu Tage treten!

separator
Anzeige
separator
separator

 

newsletterPartnersites

tellmed


Portal für medizinische Fachpersonen, die Patientinnen und Patienten mit Eisenmangel und Eisenmangelanämie beurteilen und behandeln.

Iron.medline.ch
besuchen »

newsletterPartnersites

tellmed


Dieses Fachportal richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe.

Tellmed.ch besuchen »

newsletterPartnersites

tellmed


Aktuelle Gesundheits-Informationen für Patienten und Angehörige, zusammengestellt von der Fachredaktion von Mediscope.

Sprechzimmer.ch besuchen »

terminkalendarTerminkalender
Termine für den Veranstaltungskalender eingeben >>

 

Anzeige
Right Skyscraper

 

separator
VeryRight Skyscraper
Adserver Footer