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Familiengesundheitspflege in Deutschland - Bestandsaufnahme und Beiträge zur Weiterbildung und Praxis
Familiengesundheitspflege in Deutschland - Bestandsaufnahme und Beiträge zur Weiterbildung und Praxis
Von: Franz Wagner, Wilfried Schnepp
Verlag Hans Huber, 2011
Familien in krankheitsbedingten, schwierigen und kritischen Lebenssituationen geraten unter Druck. Die sich verändernden politischen, ökonomischen und demografischen Rahmenbedingungen in Deutschland erfordern aktuell und zukünftig eine verstärkte professionellen pflegerischen Unterstützung und Betreuung von Familien. Familiengesundheitspflegerinnen und -hebammen könnten diesen Bedarf decken.
Das «Family Health Nursing»-Curriculum der WHO (2000) wurde im Jahr 2004 vom DBfK-Berufsverband an das deutsche Versorgungssystem angepasst und die modellhafte Weiterbildung «Familiengesundheit für Pflegende und Hebammen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung» eingeführt. Wagner und Schnepp stellen in ihrem Sammelband eindrucksvoll das noch junge Berufsbild der Familiengesundheitspflege dar und richten sich an Pflegende sowie an Hebammen und Entbindungshelfer, die eine Weiterbildung in diesem Bereich anstreben oder bereits praktizieren. Zahlreiche Abbildungen und mit Genogrammen veranschaulichte Fallbeispiele schaffen Praxisnähe, gewähren Einblick in die Lebenslagen der Familien und lassen die Lesenden an dieser wichtigen Arbeit teilhaben.

Kapitelübersicht
Inhaltsverzeichnis 
Geleitwort 
Vorwort der Herausgeber 
1. Die multizentrische Pilotstudieder WHO zur Family Health Nurse. Eine Untersuchung u¨ber die Machbarkeit der Familiengesundheitspflege in Deutschland 
2. Projektdesign- und Konsensphase als Vorstudie zur Implementierung der «Family Health Nurse» in Deutschland 
3. Mit Familien arbeiten.Fallbeispieleaus den Weiterbildungendes Pilotprojekts 
4. Wie erleben Familien die Familiengesundheitspflege? 
5. Fazit und Ausblick 
6. Literaturverzeichnis 
7 Sachregister 

Leseprobe
2 Projektdesign- und Konsensphase als Vorstudie zur Implementierung der in Deutschland (S. 43-44)

Inge Eberl/Wilfried Schnepp

In Deutschland bestand die Sorge, dass das FHN-Konzept der WHO und das deutsche Gesundheitswesen nicht kompatibel sein konnten. Es war unklar, welche Rolle die FHN in Deutschland einnehmen und erfullen konnte, wie sie beruflich qualifiziert sein bzw. uber welche Weiterbildung sie verfugen, fur welche Zielgruppen sie zustandig sein und mit welchen anderen Berufsgruppen sie kooperieren sollte.

Des Weiteren war ungeklart, welche Leistungen sie erbringen sollte, wie diese finanziert werden konnten und welche curricularen Veranderungen des FHN-Konzepts der WHO aufgrund der Spezifitat der deutschen Gesundheitsversorgung und der pflegerischen Ausbildungen vorgenommen werden sollten. Hieraus konnten fur die Anpassung des FHN-Konzepts der WHO an die deutschen Gegebenheiten primar drei, fur die Realisierung entscheidende, Bereiche abgeleitet werden, die vorab analysiert werden sollten. Diese waren die neue berufliche Rolle der FHN, ihre Integration in die bestehenden Strukturen der deutschen Gesundheitsversorgung und der curriculare Anpassungsbedarf entsprechend dem deutschen Gesundheitssystem.

Zur Untersuchung dieser drei Bereiche wurde dem geplanten Modellprojekt zur Machbarkeit der FHN in Deutschland die so genannte Projektdesign- und Konsensphase als Vorstudie vorangestellt. Sie dauerte von Mai 2004 bis Februar 2005 und wurde vom Bundesministerium fur Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) finanziert. Die Vorstudie hatte folgende Ziele: Durch die Konsensfindung verschiedener Entscheidungstrager sollte festgestellt werden, ob und in welchem Umfang die FHN in der bundesdeutschen Gesundheitsversorgung etabliert werden kann bzw. ob es sinnvoll ist, dies uber ein Modellprojekt herauszufinden.

Es sollten Aussagen uber die virtuelle Machbarkeit getroffen werden.Zu Beginn des Projekts wurde eine Steuerungsgruppe implementiert, welche u. a. die Rahmenbedingungen des Projekts festlegte und diejenigen Organisationen, Verbände und Einrichtungen bestimmte, deren Vertreter in der Projektdesign- und Konsensphase als entscheidungstragende Experten fungieren sollten. Die Steuerungsgruppe setzte sich aus Vertretern des BMGS, der Robert Bosch Stiftung, des DBfK Bundesverbands und des Instituts für Pflegewissenschaft der Privaten Universität Witten/Herdecke gGmbH zusammen.

Von der Steuerungsgruppe wurden insgesamt zwölf entscheidungstragende Organisationen, Verbände und Einrichtungen ausgewählt, deren Vertreter als Experten fungieren sollten. Letztendlich erklärten sich elf Vertreter zehn verschiedener Einrichtungen bereit, an der Vorstudie teilzunehmen. Die Experten wurden vom DBfK Bundesverband zu Beginn des Projekts ausführlich über die Ziele, die Inhalte und die Vorgehensweise informiert und ihre Zustimmung zur Teilnahme eingeholt. Es beteiligten sich die Vertreter folgender Institutionen und Verbände:
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