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Lehrbuch Schulische Gesundheitsförderung
Lehrbuch Schulische Gesundheitsförderung
Von: Wolfgang Dür, Rosemarie Felder-Puig
Verlag Hans Huber, 2011
Quer durch alle Schulsysteme zeigt sich der Gesundheitsstatus der Schuljugend als problematisch, was mit Bewegungsmangel, falscher Ernährung, Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum einhergeht. Diese Probleme hängen nicht nur mit den Bedingungen in der Schule zusammen, sie haben auch Rückwirkungen auf die Schule als Organisation.
Dieses Lehrbuch richtet sich an alle, die sich beruflich, in Studium oder Ausbildung oder in der Praxis mit Schulischer Gesundheitsförderung beschäftigen. Eine Vielzahl von Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz haben dazu einen Beitrag geliefert. Das Buch beinhaltet Ausführungen zu Konzepten und Aktivitäten der Gesundheitsförderung im allgemeinen und der Schulischen Gesundheitsförderung im speziellen. Schulisches Gesundheitsmanagement, gesundheitsförderliches Lehren und Lernen, Ernährung, Bewegung und psychosoziale Gesundheit sind dabei nur einige der Themen, die angesprochen werden. Besonderes Augenmerk gilt auch der Wirksamkeit und Nützlichkeit von schulischer Gesundheitsförderung sowie den entsprechenden Evaluationsmethoden. Außerdem werden aktuelle Ergebnisse präsentiert zur Gesundheit, zum Gesundheitsverhalten und zu den Determinanten der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ebenso wie zur Gesundheit und den besonderen beruflichen Belastungen der Lehrer und Lehrerinnen. Kontrollfragen und Literaturhinweise zu jedem Beitrag erleichtern die eigenständige Arbeit und fördern die Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Thema der Schulischen Gesundheitsförderung.
Die Stärkung von Kindern und Jugendlichen gegenüber Gesundheitsgefahren gehört zu den Kernaufgaben einer modernen Schule. Ihr Zweck bleibt Erziehung und Wissensvermittlung, aber sie kann nur mit gesunden LehrerInnen und gesunden, wohlbefindlichen SchülerInnen funktionieren.

Kapitelübersicht
Inhaltsverzeichnis 
Vorwort 
Teil 1: Theorie der Gesundheitsförderung 
Teil 2: Settingentwicklung in der Gesundheitsförderung 
Teil 3: Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen 
Teil 4: LehrerInnengesundheit und berufliche Belastungen 
Teil 5: Die gesundheitsfördernde Schule 
Teil 6: Das Management von Gesundheitsförderungin Schulen 
Teil 7: Evaluation der gesundheitsfördernden Schule 
Teil 8: Gesundheitskommunikation fu¨r Jugendliche 
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren 
Sachregister 

Leseprobe
7 Evaluation der gesundheitsfördernden Schule (S. 268-269)

32 Grundlagen der Evaluation

Martina Nitsch, Karin Waldherr

32.1 Was bedeutet Evaluation?

Mit dem zunehmenden fachlichen und öffentlichen Interesse an Evaluation stieg in den letzten Jahren auch die nahezu inflationäre Verwendung dieses Begriffes. Vor diesen aktuellen Entwicklungen erscheint es daher bedeutsam eine konkrete Begriffsbestimmung bzw. -abgrenzung vorzunehmen. Im Allgemeinen wird mit dem Begriff der Evaluation, der uns mittlerweile im alltäglichen Sprachgebrauch in den unterschiedlichsten Kontexten begegnet, das Wort „Bewertung“ assoziiert.

Zusammenfassend kann Evaluation als zielgerichtete Bewertung oder Beurteilung eines Sachverhaltes oder Objektes auf Basis einer Ansammlung von Informationen gesehen werden (Stockmann, 2007). Weiters wurde eine Differenzierung zwischen „Evaluation“ und „Evaluationsforschung“ vorgeschlagen (Wottawa & Thierau, 1998; Spiel, 2001; Rossi et al., 2004). Während „Evaluation“ auch für Bewertungsprozesse, die nicht notwendigerweise systematisch oder datengestützt sein müssen, verwendet wird, bezieht sich „Evaluationsforschung“ stets auf wissenschaftliche, datengestützte Verfahren zur empirischen Überprüfung von Beurteilungen (Atria et al., 2006).

Diese Differenzierung konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Nach wie vor werden auch in der wissenschaftlichen Literatur diese beiden Begriffe synonym eingesetzt. Im Folgenden wird daher der gängige Begriff „Evaluation“ verwendet, wobei damit immer systematische wissenschaftsgestützte Evaluation gemeint ist. Eine weitere Präzisierung dieses schillernden Begriffes nimmt Kromrey (2001) durch die Akzentuierung von vier Aspekten vor, deren Abklärung er gleichzeitig als wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Evaluationsvorhaben erachtet:

• Gegenstand: Was wird evaluiert?
•Evaluator/-in: Wer evaluiert?
• Verfahren: Wie bzw. auf welche Weise wird evaluiert?
• Kriterien: Nach welchen Kriterien wird evaluiert?

Im Kontext des Bildungswesens, in dem die Evaluation im Anschluss an internationale Debatten ebenfalls einen enormen Aufschwung erfahren hat, erscheint eine weitere Begriffsabgrenzung relevant. Im Schulbereich konkurriert der Begriff der Evaluation vor allem mit Konzepten der Qualitätsentwicklung, des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung (siehe Kap. 30), wobei diese Bereiche aber gleichzeitig auch als untrennbar miteinander verbunden gelten (Büeler, 2004). Diese Entwicklung ist insbesondere auf die große Leistungsvergleichsstudie PISA zurückzuführen, in deren Kontext Evaluation vor allem als Instrument des Qualitätsmanagements gesehen werden kann (Maag Merki, 2009).
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