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Zwischen Todesangst und Lebensmut - Ein Ratgeber für Pflegekräfte und Angehörige, die Krebspatienten begleiten
Zwischen Todesangst und Lebensmut - Ein Ratgeber für Pflegekräfte und Angehörige, die Krebspatienten begleiten
Von: Corinna Kohröde-Warnken
Schlütersche, 2011

"Krebspatienten begleiten - aber wie? Wie können Pflegekräfte Patienten zur Seite stehen, ihnen Partner sein, sich aber auch abgrenzen? Wie können sie mit ihrer Angst, ihrer eigenen Betroffenheit und ihrem Anspruch an eine gute Pflege umgehen? Wie können sie Patienten Nähe vermitteln, aber auch die nötige Distanz wahren?
Dieser Ratgeber macht vor allem eines: Mut. Es braucht keine Extra-Zeit, keine ""besondere"" Art der Pflege, um Krebspatienten empathisch und kompetent zu begleiten. Nötig ist vielmehr zunächst die Reflexion der eigenen Haltung, der eigenen Furcht und des eigenen Anspruchs, eine gute Pflege zu gewährleisten. Das Besondere an diesem Buch: Geschrieben wurde es von einer Krankenschwester, die vor einigen Jahren selbst an Krebs erkrankte."


Leseprobe
5 »WEITERLEBEN LERNEN« – KR ANKHEITSVERL AUF UND -BEWÄLTIGUNG (S. 51-52)

Der Krankheitsverlauf kann unterschiedliche Richtungen einschlagen – von der vollständigen Heilung über die Remission zum Rezidiv bis zum Tod sind alle Varianten möglich. Corbin & Strauss definieren in ihrem Standardwerk »Weiterleben lernen« den Begriff »Krankheitsverlauf« sowohl als Alltagsbegriff wie als Fachterminus. »Deswegen bezieht sich die Verlaufskurve nicht nur auf den physiologischen Ablauf einer … Krankheit, sondern auf die Gesamtorganisation der Arbeit, die in diesem Ver - lauf geleistet wird, und auf die Belastung derjenigen, die an dieser Arbeit und ihrer Organisation beteiligt sind.«

Bemerkenswert bei dieser Definition ist der Ausdruck »Arbeit« in Zusammenhang mit der Situation des Erkrankten. Arbeit setzt ein großes Maß an Aktivität voraus. D. h. der Patient ist gefordert, aktiv zu werden, zu gestalten. Er kann also zum Bewältigungsprozess und zum Heilungsprozess beitragen, wie später beim Salutogenese-Modell noch deutlich werden wird.

Der Krankheitsverlauf wird nicht nur durch die individuelle Diagnose und die Reaktion des Patienten bestimmt, sondern auch von den Aktivitäten und Reaktionen der professionellen Akteure und der Angehörigen. Auch auf das soziale Umfeld, die Angehörigen und Begleitenden der Patienten gehen Corbin und Strauss in ihrer Definition ein. Eine Krebsdiagnose versetzt den Erkrankten also keinesfalls allein auf eine Insel. Er ist umgeben von »Mit(be)handelnden«. Ein partnerschaftliches Verhältnis ist unerlässlich, denn »behandelt« wird ja schon genug.

Wird dem Patienten eine aktive Rolle zugemutet, versetzt ihn das in die Lage, selber zu gestalten und Handlungen der Menschen um ihn herum zu billigen oder zu unterbinden. Er behält die Kontrolle. Auch das ist ein wesentlicher Teilaspekt des Salutogenese-Modells nach Antonovsky.

Nach der Diagnosestellung befindet man sich ja meistens erst einmal in den »Fängen der Schulmedizin«. Zur Krankheitsbewältigung gehört es aber auch, seinen ganz persönlichen Weg zu finden. Unter dem Begriff »Komplementärmedizin« versteht man: »Alternativmedizin (auch: Alternative Medizin) und Komplementärmedizin sind Sammelbezeichnungen für unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die sich als Alternative oder Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Behandlungsmethoden verstehen, wie sie im Medizinstudium und im Psychologiestudium gelehrt werden.

Letztere werden in diesem Sinn zur Abgrenzung auch als Schulmedizin bezeichnet. Zu den alternativ- und komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden gehören Naturheilverfahren, Körpertherapieverfahren, einige Entspannungsverfahren und populäre Behandlungsmethoden, wie Homöopathie, Osteopathie und Akupunktur.«
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