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Palliative Care in Pflegeheimen - Wissen und Handeln für Altenpflegekräfte
Palliative Care in Pflegeheimen - Wissen und Handeln für Altenpflegekräfte
Von: Jochen Becker-Ebel, Christine Behrens, Günter Davids et al.
Schlütersche, 2011
Eine gute Palliativversorgung ist nicht nur ein Qualitätskriterium von Pflegeheimen und -diensten. Für Bewohner, Patienten und Angehörige ist eine Palliativpflege die letzte und wertvollste Pflege, die einem Menschen zuteilwerden kann.
Für die zweite Auflage haben die Autoren das Buch neu und übersichtlich gestaltet sowie in drei Bereiche gegliedert:

1. Körperliche Dimension: Schmerz- und Symptomlinderungen - jetzt auch mit Hinweisen zu Wundpflege und Mundpflege.
2. Psychisch-seelische Dimension: Kommunikation/Spiritualität, Ethik.
Vier Exkurse bieten zusätzliches Kommunikations-Handwerkszeug. In drei Schritten können Pflegeheime nun ihre ethischen Konflikte klären und oft sogar einvernehmlich lösen.
3. Palliatives Wissen umsetzen. Die Autoren zeigen den Umsetzungsprozess von Palliative Care in stationären Pflegeeinrichtungen am Beispiel des Schmerzmanagements.

Leseprobe
5 Umsetzung eIneS fundIerten Schmerzmanagements (S. 164-165)

Meike Schwermann

Die Linderung von Schmerzen ist ein wesentliches Ziel im Rahmen der Symptomkontrolle und -therapie in der palliativen Begleitung. Durch die Änderungen im Rahmen der Pflegeversicherung 2008 erhält das Schmerzmanagement – nach dem Expertenstandard des Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP13) (2005) – eine zusätzliche wichtige Bedeutung. Ab sofort sind die Einrichtungen der Altenhilfe gefordert, ein fundiertes Schmerzmanagement in die Organisationsentwicklung einzubinden. Nur so sind die objektive Erfassung der Schmerzlinderung und eine systematische und evaluierte Schmerztherapie gewährleistet. Nur so werden Anleitung und Schulung im Hinblick auf ein Schmerzmanagement fundiert möglich.

Der Schmerz als ein sehr individuelles Erlebnis eines jeden Menschen wird von einer führenden Pflegeexpertin, McCaffery (1999, S. 17), wie folgt umschrieben: »Schmerz ist das, was der Betroffene mitteilt. Er ist vorhanden, wenn der Betroffene mit Schmerzen sagt, dass er Schmerzen hat.« Zudem zeigt eine weitere Definition der IASP (International Association for the Study of Pain), dass zu der individuellen Komponente eine wesentliche physiologische Perspektive hinzutritt. Sie sagt, dass Schmerz ein »… unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis ist, das mit aktuellen oder potenziellen Gewebeschädigungen verknüpft ist oder mit Begriffen solcher Schädigungen beschrieben wird« (dt. Übersetzung nach Merskey & Bogduk 1994, S. 210).

In der stationären Altenhilfe werden überwiegend Menschen betreut, die unter chronischen Schmerzen leiden. Der akute Schmerz ist eine biologisch sinnvolle Warnfunktion. Er lässt meistens nach einigen Tagen bzw. Wochen wieder nach, seine Ursachen können erfasst und behandelt werden.

Chronischer Schmerz

Der chronische Schmerz dauert länger als drei Monate an. Er hat keine biologische Warnfunktion mehr. Insbesondere bei älteren Menschen hat das Schmerzerleben häufig verschiedene Ursachen, die nicht mehr genau diagnostiziert werden können. Da sie an mehreren Krankheiten gleichzeitig leiden können, stellt sich häufig ein sehr unterschiedliches Schmerzbild dar. Lokalisation und Intensität der Schmerzen können sich immer wieder verändern.
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