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Das mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell - Darstellung und Dokumentation
Das mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell - Darstellung und Dokumentation
Von: Cora van der Kooij
Verlag Hans Huber, 2010
Wissen Sie auch nicht, was Mäeutik ist? ? Kein Problem, lassen Sie sich von der Erfinderin Cora van der Kooij persönlich erklären was es ist, warum sie funktioniert und wie sie «mäeutisch» mit alten Menschen arbeiten können. Einführendes Werk in die Grundlagen, Hintergründe, Perspektiven, Implementation und Dokumentation des mäeutischen Pflege- und Betreuungsmodells von Cora van der Kooij. Die niederländische Demenz-Expertin Cora van der Kooij beschreibt in diesem einführenden Werk die Grundlagen, Hintergründe, Perspektiven, Implementation und Dokumentation ihres mäeutischen Pflege- und Betreuungsmodells. Die Mäeutik geht auf eine als «Hebammenkunst» umschriebene und von Sokrates entwickelte Methode zurück, durch geschicktes Fragen die im Partner schlummernden, ihm aber nicht bewussten richtigen Antworten und Einsichten auf die Welt zu bringen.

Kapitelübersicht
Bücher aus verwandten Sachgebieten 
Inhaltsverzeichnis 
Geleitwort 
Vorwort 
Teil 1: Das mäeutische Pflege und Betreuungsmodell 
Teil 2: Methodik und Dokumentation 
Literatur 
Glossar 
Adressen 
Sachwortverzeichnis 

Leseprobe
7 Einführung in die mäeutische Methodik (S. 81-82)

7.1 Der Bewusstwerdungsaspekt der Methodik


Bei dem Begriff «Methodik» denken wir heute an die Pflegedokumentation und deren Verwendung. Fragen wir nun eine beliebige Mitarbeiterin, welche Funktion diese Methodik eigentlich hat, wird sie uns wahrscheinlich verwundert anschauen. Liegt das nicht auf der Hand? Eine Methodik braucht man, um den Informationsfluss zu straffen, Kontinuität zu gewährleisten, die Qualität der Pflege zu garantieren und der Verwaltung die entsprechenden Zahlen liefern zu können. Damit jedoch ist über die Funktion der Methodik noch nicht alles gesagt.

7.1.1 Erst beobachten, dann kommunizieren


Natürlich: Methodiken sollen den Informationsfluss straffen. Aber was bedeutet das eigentlich? Systematische Information beginnt mit systematischer Beobachtung. Bei den Fragen, was nach Ansicht der Pflegekräfte beobachtet werden sollte, was sie mit ihren Beobachtungen tun und wann sie diese miteinander besprechen, muss also Übereinstimmung herrschen. Und das ist, so logisch es auch klingen mag, längst noch nicht überall üblich. Wenn überhaupt Beobachtungsbögen vorhanden sind, werden sie kaum eingesetzt. Beobachtungen werden – sofern sich die Pflegende deren Bedeutung ausreichend bewusst ist – in Berichten notiert.

Selbstverständlich gibt es auch den mündlichen Austausch auf dem Flur, in der Kaffeepause oder beim Schichtwechsel. Was allerdings anschließend mit diesen mündlich übermittelten Beobachtungen geschieht, ist unklar. Vieles bleibt unausgesprochen, ungenannt. Bei Bewohnerbesprechungen geht es oft um mehrere Bewohner, und der Schwerpunkt liegt auf jenen, mit denen es die Pflegekräfte nicht immer leicht haben. Erst wenn ein Mitarbeiter aus einem anderen Fachbereich (beispielsweise der Psychologe) dringend zu einer Beobachtung rät, wird diese systematisch durchgeführt. Meistens liegt zu diesem Zeitpunkt eine Verhaltensproblematik vor.

Im Rahmen der mäeutischen Methodik wurde der Beobachtungsbogen «Erlebensorientierte Pflege» entwickelt, der die Pflegekräfte anregt, sich bewusst in die Persönlichkeit und die Lebensgeschichte des Bewohners oder Klienten zu vertiefen. Sie stellen sich die Frage, wie er es wohl empfindet, so abhängig, vergesslich und verwirrt zu sein. Zusätzlich benutzen die Pflegekräfte und Mitarbeiter des Wohnbereichs die vorläufige Pflege- und Betreuungsübersicht.

Sorgfältig achten sie auf alles, womit sie die betreffende Person beim Festhalten der eigenen Individualität unterstützen können. Während der ersten Pflegebesprechung (der sogenannten Bewohnerbesprechung) erstellen die Pflegekräfte auf der Grundlage dieser systematischen Beobachtungen eine Charakteristik des Bewohners, aus der anschließend eine Umgangsempfehlung destilliert wird. Lebens- und Pflegebedürfnisse sowie Besonderheiten werden in der Pflege- und Betreuungsübersicht notiert. Gemeinsam mit der Pflege- und Betreuungsübersicht stellt die Charakteristik die Basis für die tägliche Betreuung dar. Auf der Pflege- und Betreuungsübersicht werden die Risikofaktoren und Behandlungspflege erwähnt, deren Ausarbeitung dann in einer zusätzlichen Pflegeplanung erfolgt. Die Maßnahmen werden, wo dies möglich ist, in die Pflege- und Betreuungsübersicht integriert.
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