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Sozialmedizin - Public Health - Lehrbuch für Gesundheits- und Sozialberufe
Sozialmedizin - Public Health - Lehrbuch für Gesundheits- und Sozialberufe
Von: David Klemperer
Verlag Hans Huber, 2010
Gesundheit und Krankheit verstehen Den Gesundheitszustand von Individuen und der Bevölkerung zu verbessern damit befassen sich verschiedene Berufsgruppen an unterschiedlichen Orten im System der gesundheitlichen und sozialen Versorgung. Wo im System befinde ich mich? Welche theoretischen Annahmen liegen meiner Arbeit und der Arbeit anderer Berufsgruppen zugrunde? Wie entwickele ich eine wirkungsvolle, evidenzbasierte berufliche Praxis? Diese und weitere Fragen hilft dieses Buch zu beantworten. Ziel ist die Vermittlung eines Wissens, das zur Weiterentwicklung der gesundheitlichen und sozialen Versorgung motiviert und befähigt: - Basiswissen Epidemiologie und evidenzbasierte Praxis - Modelle von Krankheit und Gesundheit - Prävention und Gesundheitsförderung - sozial bedingte Ungleichheit der Gesundheit - Struktur und Funktion des Gesundheitswesens.

Kapitelübersicht
Inhalt 
Geleitwort 
Danksagung 
Einleitung 
1 Wissenschaftlichkeit 
2 Epidemiologie und Forschungsmethoden 
3 Evidenzbasierte Medizin und evidenzbasierte Praxis 
4 Wie wir Gesundheit und Krankheit verstehen - Modelle, Konzepte, Theorien 
5 Prävention und Gesundheitsförderung 
6. Soziale Ungleichheit der Gesundheit 
7. Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik 
Literaturverzeichnis 
Abkürzungsverzeichnis 
Sachregister 
Über den Autor 

Leseprobe
5 Prävention und Gesundheitsförderung (S. 152-153)

Die Entwicklung der Gesundheit der Bevölkerung ist durch drei Trends bestimmt.

■ Die Lebenserwartung steigt.
■ Chronische Krankheiten stehen im Vordergrund des Krankheitsgeschehens älterer Menschen.
■ Die Ungleichheit in der Verteilung von Gesundheits- und Lebenschancen nimmt zu.

Die Bevölkerung wird älter. Die Lebenserwartung für neugeborene Jungen beträgt in Deutschland 77,2 Jahre, für neugeborene Mädchen 82,4 Jahre.Fast 60 Prozent der Krankheitslast wird in Europa durch eine Gruppe von nur sieben Risikofaktoren verursacht – Bluthochdruck, Tabak- und Alkoholkonsum, Fehlernährung und Übergewicht, hohes Blutcholesterin sowie Bewegungsmangel und schädliche körperliche Belastungen. Angehörige des unteren Fünftels der Gesellschaft, aufgeteilt nach Ausbildung, Beruf und Einkommen, tragen statistisch betrachtet in jedem Lebensalter – von der Wiege bis zur Bahre – ein mindestens doppelt so hohes Risiko, ernsthaft zu erkranken oder vorzeitig zu sterben als Angehörige des obersten Fünftels.

Die Gesundheitsprobleme einer alternden Gesellschaft sind mit einem kurativ ausgerichteten Gesundheitssystem allein nicht zu bewältigen. Prävention wird daher zunehmend auch von der Politik als eine lohnende Zukunftsinvestition betrachtet. Die Umsetzung in eine präventive und gesundheitsfördernde Gesamtpolitik erfolgt jedoch keineswegs geradlinig, wie weiter unten dargelegt wird.

Auf den Punkt gebracht

Prävention zielt auf die Verhinderung oder Früherkennung von Krankheiten, Gesundheitsförderung auf den Erhalt der Gesundheit. Für die Verbesserung der Gesundheit einer alternden Bevölkerung sowie für die Minderung der sozialen Ungleichheit der Gesundheit gelten Prävention und Gesundheitsförderung als unabdingbar.

5.1 Grundbegriffe

Prävention (lat. praevenire – zuvorkommen) hat zum Ziel, eine Krankheit zu verhindern, sie rechtzeitig zu erkennen oder – bei vorhandener Krankheit – eine Verschlechterung zu verhindern. Prävention setzt an spezifischen Krankheiten und Krankheitsrisiken an und befasst sich mit gesundheitlichen Gefährdungen, Belastungen und Risiken. Ziele präventiver Maßnahmen sind insbesondere die Senkung der Inzidenz, also der Zahl neu auftretender Krankheitsfälle, Vermeidung vorzeitiger Todesfälle, Minderung von Behandlungskosten, rechtzeitige Behandlung, Vorbeugung von Behinderung, Erhalt der Arbeitsfähigkeit, Verhinderung oder Verzögerung von chronischer Krankheit und Frühverrentung sowie Steigerung der Lebensqualität und Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit.

Definition Prävention
Prävention im Sinne einer generellen Vermeidung eines schlechteren Zustandes umfasst alle zielgerichteten Maßnahmen und Aktivitäten, die eine bestimmte gesundheitliche Schädigung verhindern, weniger wahrscheinlich machen oder verzögern
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