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H.I.L.DE. - Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebensqualität demenzkranker Menschen (H.I.L.DE.)
H.I.L.DE. - Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebensqualität demenzkranker Menschen (H.I.L.DE.)
Von: Stefanie Becker, Roman Kaspar, Andreas Kruse
Verlag Hans Huber, 2011

In der Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Demenz fehlt es bislang an einem Instrument, mit dem man die Lebensqualität demenzkranker Menschen nicht nur beschreiben, sondern auch bewerten kann. Das Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebensqualität Demenzkranker (H.I.L.DE.) schließt diese Lücke.


Kapitelübersicht
Inhaltsverzeichnis 
Geleitwort 
Vorwort 
Wozu dient das Manual und was ist für die Arbeit mit H.I.L.DE. wichtig? 
Teil I: Einführung und theoretischer Hintergrund zur Entwicklung des H.I.L.DE.-Instruments 
Teil II: Beschreibung des H.I.L.DE.-Instruments 
Teil III. Wissenschaftlicher Teil zu den Gütekriterien des H.I.L.DE.-Instruments 
Autorenverzeichnis 
Anhänge 
Sachwortverzeichnis 

Leseprobe
3 Grundlagen des Arbeitens mit H.I.L.DE. (S. 33-34)

3.1 Zielgruppe und Durchführungsprinzip

Ziel. Durch H.I.L.DE. soll eine standardisierte Erfassung und Interpretation der aktuellen Lebensverhältnisse eines individuellen demenzkranken Bewohners in einer stationären Pflegeeinrichtung ermöglicht werden.

Zielgruppe. H.I.L.DE. ist prinzipiell breit angelegt, so dass die Lebensqualität von Heimbewohnern in allen Krankheitsstadien der Demenz bzw. mit unterschiedlichen erhaltenen Kompetenzen erfasst werden kann. Dabei muss jedoch auch klar sein, dass die entsprechenden inhaltlichen Kategorien nicht alle Stadien der Erkrankung optimal repräsentieren. So können Bewohner mit geringen demenzbedingten kognitiven Einbußen noch stärker in die Erfassung ihrer Lebensqualität einbezogen und dadurch individuell zutreffende Inhalte aufgenommen werden, während für schwerstbeeinträchtigte Bewohner zum einen ein hohes Maß an Vertrautheit und Verantwortungsbewusstsein der einschätzenden Person notwendig ist und möglicherweise nicht alle Kategorien tatsächlich auch nutzbar sind.

Für die Anwendung und die Interpretation der Befunde von H.I.L.DE. ist dies jedoch nicht von Bedeutung, da natürlich nur diejenigen Aspekte, für die eine Einschätzung der Lebensqualität möglich ist, auch für eine weitergehende Pflegeplanung eingesetzt werden können. Auch unterscheidet das Instrument nicht zwischen verschiedenen Formen bzw. Ätiologien der Demenz (z. B. vaskuläre Demenz oder Alzheimer Demenz), sondern orientiert sich an dem Muster erhaltener alltagspraktischer und kognitiver Kompetenzen der Betroffenen, die auch den Pflegealltag wesentlich bestimmen.

Durchführende. Durchgeführt wird die Erfassung und Einschätzung im günstigsten Fall von derjenigen Bezugspflegeperson, welche die beste Kenntnis der gegenwärtigen Lebenslage des Bewohners besitzt. Auch wenn die Verantwortung für die bestmögliche Einschätzung bei dieser einen Pflegeperson liegen sollte, können Rücksprachen mit dem Pflegeteam helfen, Unsicherheiten zu klären und zu einer fundierten Einschätzung zu gelangen. Um eine maximale Qualität der Erfassung und einen optimalen Wirkungsgrad des Assessments (d. h. angemessene Interpretationen und davon abgeleitete Pflegeplanungsmaßnahmen) zu sichern, ist der Einsatz von H.I.L.DE. durch examinierte Pflegepersonen wünschenswert.

Durchführung. Der Großteil der Arbeit mit dem Instrumentarium besteht darin, sich Gedanken darüber zu machen, ob die für verschiedene Lebensbereiche beschriebenen Kriterien (Listen) auf den jeweiligen Bewohner zutreffen oder nicht. Die Grundlage für diese Einschätzung stellt die individuelle Erfahrung des Pflegenden mit dem Bewohner dar (retrospektive, d. h. rückblickende Beurteilung). Zusätzlich können Informationen zu einzelnen Bereichen auch aus der jeweiligen Dokumentation entnommen werden.
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