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Management im Gesundheitswesen
Management im Gesundheitswesen
Von: Reinhard Busse, Jonas Schreyögg, Oliver Tiemann
Springer-Verlag, 2010
In Zeiten sinkender Ressourcen werden im Gesundheitswesen zunehmend kompetente Fach- und Führungskräfte im Managementbereich benötigt, die über eine interdisziplinäre Ausrichtung verfügen und mit den speziellen institutionellen Gegebenheiten des Gesundheitswesens vertraut sind. Die 2., komplett aktualisierte und ergänzte Auflage des Lehrbuches stellt alle wichtigen Aspekte des Managements von Einrichtungen im Gesundheitswesen umfassend dar. Didaktisch aufbereitet folgen alle Themenblöcke einer einheitlichen Struktur mit einer Einführung zu den gesetzlichen, strukturellen und methodischen Grundlagen. Ausführlich wird auf die speziellen Anforderungen und ihre praktische Umsetzung in den Sektoren des Gesundheitswesens eingegangen: gesetzliche und private Krankenversicherungen, Krankenhäuser, Arztpraxen und Ärztenetze, Arzneimittelindustrie und Netzwerke zur integrierten Versorgung. Plus: Fallstudien vertiefen wichtige Aspekte der praktischen Anwendung und eignen sich gut als Material für Unterricht bzw. Selbststudium. TOC:Grundlagen für Management im Gesundheitswesen.- Management von Gesundheitsleistungen.- Kundenmanagement.- Finanzmanagement.- Personalmanagement.- Informationsmanagement und Controlling

Leseprobe
"4.3 Finanzmanagement in Krankenhäusern (p. 235)

Günter Neubauer, Raphael Ujlaky und Andreas Beivers

Das Vergütungs- und Finanzierungssystem der deutschen Krankenhausversorgung befindet sich schon seit 1995 in einem Restrukturierungsprozess. Mit der Einführung der DRG-Fallpauschalen wird diese Entwicklung fortgesetzt. Dies betrifft insbesondere das Finanzmanagement der Krankenhäuser, da mit den knappen Mitteln noch zielgerichteter und kostensparender gewirtschaftet werden muss. Darüber hinaus ist im Krankenhaussektor seit einigen Jahren ein sich intensivierender Wettbewerb festzustellen, der mit der bestehenden staatlichen Angebotsplanung und der dualen Krankenhausfinanzierung im Widerspruch steht.

Das Kapitel gliedert sich in zwei Abschnitte. In einem ersten Abschnitt werden die strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen aufgeführt. Hierzu werden basierend auf der Systematik der Krankenhausfinanzierung die Module von Vergütungssystemen und die staatliche Planung im Rahmen der dualen Krankenhausfinanzierung erläutert. In einem zweiten Abschnitt wird dann die praktische Umsetzung in deutschen Krankenhäusern dargestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Finanzmanagement im Rahmen des G-DRG-Systems und der Investitions- finanzierung. Dabei werden auch Ansätze zur Weiterentwicklung der Krankenhausvergütung und -finanzierung aufgezeigt.

4.3.1 Gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen

Zu Beginn sei darauf hingewiesen, dass die Begriffe Krankenhausfinanzierung und Krankenhausvergütung inhaltlich differenziert zu betrachten sind. Unter Finanzierung verstehen wir die Mittelaufbringung; hier sind grundsätzlich Steuern, Beiträge, Prämien und Spenden zu nennen. Vergütung hat hingegen das Verfahren der Mittelhingabe an die Leistungserbringer zum Inhalt. Zuweilen wird in der Literatur auch zwischen »Äußerer Finanzierung« (Mittelaufbringung) und »Innerer Finanzierung« (Vergütung bzw. Mittelhingabe) unterschieden.

Die gegenwärtige Systematik der Krankenhaus- finanzierung zeichnet sich dadurch aus, dass sie aus zwei Steuerungsmodulen besteht, die zueinander ordnungspolitisch nicht kompatibel sind. Ein staatliches Planungsmodul, das rechtlich im Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) verankert ist (vgl. 7 Kap. 2.3), steht neben einem wettbewerblichen Vergütungsmodul, das auf dem Krankenhausentgeltgesetz (KHEntG) und den zugehörigen Verordnungen basiert.

Damit werden zwei in sich widersprüchliche Steuerungssysteme, das planwirtschaftliche und das wettbewerblich- marktwirtschaftliche, nebeneinander eingesetzt. Ein solches Nebeneinander muss zu Konflikten führen, die sich auch tatsächlich in der deutschen Realität beobachten lassen. Die Konflikte werden in Deutschland auch deshalb bedeutsam, weil das Vergütungssystem der Gestaltungshoheit des Bundestages unterliegt, die Planung jedoch der des Bundesrates und damit der Bundesländer. In . Abb. 4.3-1 ist die Systematik der deutschen Krankenhausfinanzierung skizziert."
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