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Das 1 x 1 des Führens in der Pflege - Impulse für eine zeitgemäÃe Führungsarbeit
Das 1 x 1 des Führens in der Pflege - Impulse für eine zeitgemäße Führungsarbeit
Von: Barbara Messer
Schlütersche, 2011
Gerade junge Führungskräfte in der Pflege sind oft unerfahren, wenn es um Selbstmanagement, Arbeitsorganisation oder Teamführung geht.
Mit diesem Buch erlernen Leitungskräfte das kleine Einmaleins des Führens in der Pflege wie nebenbei: mit praktischen Beispielen, verständnisvoller Anleitung und vielen wertvollen Informationen rund um den Alltag einer Führungskraft in der Pflege.
Kompakt und zeitgemäß: Führungskräften bietet dieses Handbuch das notwendige Know-how, mit dem sie Ihr alltägliches Führungsverhalten reflektieren können, um Mitarbeiter und sich selbst effektiv und werteorientiert zu führen.

Leseprobe
6 FÜHREN – ABER WIE? (S. 106-107)

Zugegeben, das Thema ist umfangreich. Führungsstile sind längst bekannt und Ihnen sicherlich auch nichts Neues mehr. Aber was ist Führung noch alles, was gehört dazu, was gibt es für Strategien?

• Führen durch Visionen, die Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit wecken.
• Führen durch die Vermittlung von Sinn in der Arbeit und wertschätzende Kommunikation.
• Führen durch das Einnehmen klarer Positionen, attraktive Ziele und Vertrauen.
• Führen durch die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und die Förderung der Mitarbeiter.

Vieles gilt, vieles ist möglich. Ihr Verhalten als Führungskraft ist abhängig von Ihrem Können, Ihren Werten und Glaubenssätzen, Ihren Visionen und Erfahrungen. Selbstverständlich war und ist das noch oft anders: »Über viele Jahrzehnte ist die Mitarbeiterführung in den meisten kleineren und mittleren Unternehmen durch die sogenannte 3KRegel geprägt gewesen, die die Begriffe »kommandieren« (klare Anweisungen mit geringem Freiheitsgrad), »kontrollieren«(Kontrolle als Hauptfunktion von Vorgesetzten) und »korrigieren« (durch den Vorgesetzten) enthält.«72

Diese Ausprägungen gehören zum autokratischen Führungsstil. Er ist konservativ, folgt traditionellen Mustern, ist eher direktiv und autoritär – wie beim Militär. »Auch der autokratische Führer ist … mit viel Macht ausgestattet, bedient sich jedoch eines Führungsapparates und herrscht nicht unmittelbar. Der autokratische Führungsstil fand seine Entstehung in Kirchen, absolutistischen Staaten und Großunternehmen, da die Bedienung des Führungsapparates den Aufbau solch großer sozialer Gebilde erst möglich machte. Dabei ist zu bemerken, dass autokratische Führung durch einen besonderen Typ von »Geführten« erst möglich wird, und zwar solchen, die sich zu unbedingtem und präzisem Gehorsam verpflichten.«

Beim patriarchalischen Führungsstil führt der Patriarch »seine Mitarbeiter fast wie ein Familienvater, ohne sie an der Führung zu beteiligen. Er sieht seinen »Herrschaftsanspruch « im bloßen Generations, Reife, Wissens und Erfahrungsunterschied be ­gründet. In der Rolle der Vaterfigur befriedigt er gleichzeitig den »Treue und Versorgungsanspruch « seiner »Belegschaftskinder«. Wie wollen Sie führen? Eher klassisch gemütlich, also zufrieden mit dem Erreichten? Oder innovativ, sodass Sie in Ihren Mitarbeitern die Begeisterung für die Arbeit wecken können?


6.1 Führungstypen – Führungsmodelle

Es gibt neben den Führungsstilen auch Rollen oder Typen von Führungskräften nach Tewes 2009, S. 65:

Führungstypen nach Handlungslogiken

• Experte: Bevorzugt stichfeste Argumentationen und bemüht sich, sein Wissen im beruflichen und privaten Bereich zu perfektionieren und es zu kontrollieren.
• Macher: Sorgt für ein gutes Teamklima, fordert und unterstützt seine Mitarbeiter. Dabei konzentriert er sich sehr auf die angestrebten Ergebnisse und blickt wenig über den Tellerrand.
• Diplomat: Ist seinem Team gegenüber loyal, versucht Vorgesetzten zu gefallen und geht Konflikten aus dem Weg.
• Individualist: Kommt gut mit unterschiedlichen Charakteren aus und nutzt den eigenen Spielraum kreativ. Ihm unnütz erscheinende Regeln übergeht er gern.
• Opportunist: Ist misstrauisch, egozentrisch, bestechlich und stets auf den eigenen Vorteil bedacht. • Stratege: Kann gut gemeinsame Visionen entwickeln und stellt organisatorische Zusammenhänge in Frage. Die Geschäftsideen haben oft einen sozialverantwortlichen Charakter. • Alchimist: Ist zeitgleich auf unterschiedlichen Ebenen erfolgreich tätig und erledigt dringenden Aufgaben, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Zeigt großes Engagement, ohne in Stress zu geraten, und verfügt oft über Charisma.
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