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Professionelle Kommunikation in Pflege und Management - Ein praxisnaher Leitfaden
Professionelle Kommunikation in Pflege und Management - Ein praxisnaher Leitfaden
Von: Renate Rogall-Adam, Hannelore Josuks, Gottfried Adam, Gottfried Schleinitz
Schlütersche, 2011
Pflege gelingt nicht ohne Kommunikation! Ob mit Pflegebedürftigen, Angehörigen, Mitarbeitern, Gutachtern, Kollegen oder Trägern - jede Führungskraft, jede Mitarbeiterin in der Pflege muss die Grundregeln der Kommunikation beherrschen. Dazu gehört neben der Sprache auch die nonverbale Dimension wie Blickkontakt, Gestik, Mimik, Körpersprache und räumliches Verhalten. Ebenso wichtig: Frauen kommunizieren anders als Männer.
Dieses Buch stellt die Grundregeln der Kommunikation, Kommunikationsprozesse und kommunikative Grundhaltungen vor. Zu den theoretischen Grundlagen bieten die Autoren praktische Anleitungen und Tipps für den Alltag von Pflegekräften.
So lässt sich dieser praxisnahe Leitfaden auch hervorragend als Nachschlagewerk nutzen.

Leseprobe
Teil 5 Die Kommunikation im Pflegeteam (S. 192-193)

Renate Rogall-Adam


Pflege in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist sowohl aus fachlicher als auch aus organisatorischer Sicht auf Teamarbeit angewiesen. Leistungserbringung in der Pflege geschieht arbeitsteilig: Verschiedene Berufsgruppen und nicht ausgebildete Mitarbeiterinnen sind in unterschiedlicher Weise am Prozess beteiligt.

Aus arbeitsorganisatorischer Sicht sind die entscheidenden Schnittstellen für Teamarbeit die Dienstübergabe und die Dienst- bzw. Teambesprechung. Darüber hinaus spielen für die Qualität der Pflege aber auch Fallbesprechung und kollegiale Beratung eine große Rolle. Teamarbeit ist wichtig und notwendig, um einen reibungslosen Ablauf in der Pflege zu garantieren, Fehler zu vermeiden und Probleme zu bearbeiten. Erfolgreiche Teamarbeit ist angewiesen auf gelingende Kommunikation.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachtet stellen Teamsitzungen einen hohen Kostenfaktor dar, da hierbei viele Mitarbeiterinnen zeitlich gebunden werden. Deshalb sind in diesem Zusammenhang folgende Fragen zu bedenken:

• Welche Sitzungen bzw. Besprechungen sind zwingend erforderlich?
• Welche Mitarbeiterinnen müssen auf jeden Fall daran teilnehmen?
• Wie kann Kommunikation unter den heutigen ökonomischen Bedingungen so gestaltet werden, dass ein erfolgreiches Team entsteht, in dem gemeinsame Ziele verfolgt werden, aber auch die einzelnen Mitarbeiter Anerkennung und Wertschätzung erfahren?

Aus dem Gesamtspektrum des Themas werden fünf Bereiche ausgewählt: Zunächst wird etwas zu Team und Teamentwicklung sowie Moderation als Methode zur Gestaltung von Besprechungen gesagt. Im Anschluss daran werden die Arbeitsbesprechung, die Fallbesprechung und die Kollegiale Beratung als kommunikative Orte des Teams beschrieben (zu diesem Teil insgesamt: Bay 2002; Gellert; Nowak 2002; Pohl; Witt 2000).

1 Das Team als A rbeitsgruppe


Teams in Pflegeeinrichtungen bestehen aus Fachkräften, pflegerischen und hauswirtschaftlichen Hilfskräften, Verwaltungskräften, Zivildienstleistenden und Auszubildenden. Die Zusammensetzung eines Teams hängt von der jeweiligen Aufgabe ab. In Teams arbeiten Männer und Frauen, vorwiegend aber nur Frauen zusammen. Damit wird Teamarbeit auch durch das Geschlecht der Teammitglieder bestimmt (siehe auch Kapitel 6).

1.1 Definition – Merkmale – Rahmenbedingungen

Team ist ein gängiger Begriff für eine Gruppe von Mitarbeitern, die in einer Einrichtung zusammenarbeiten. Zu fragen ist: Was verbindet ein solches Team, wodurch wird es definiert? In der Literatur werden folgende Merkmale für ein Team genannt (vgl. Bay 2002:16 f.):

• Überschaubare Arbeitsgruppe (drei bis zwölf Mitglieder),
• gemeinsame Zielsetzung,
• direkte Kommunikation unter den Mitgliedern,
• ausgeprägter Gemeinschaftssinn,
• Zusammengehörigkeitsgefühl der Teammitglieder,
• intensive wechselseitige Beziehungen,
• an Zielen orientierte Verhaltensnormen,
• eine gewisse Kontinuität.
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