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Prophylaxen für die Pflegepraxis - Das Wichtigste auf einen Blick
Prophylaxen für die Pflegepraxis - Das Wichtigste auf einen Blick
Von: Kay Peter Röpke
Schlütersche, 2010
Prophylaxen spielen in der täglichen Pflege eine große Rolle, denn schließlich führt ist eine gute Vorbeugung immer besser als eine langwierige Behandlung. Bei der Vielzahl der Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten geht der Überblick allerdings schnell verloren. Umso wichtiger ist eine kompakte und verständliche Darstellung der wichtigsten Prophylaxen für die Pflege. Dieses Buch vermittelt verständlich jenes Wissen, dass Pflegekräfte, v.a. Pflegehelfer und Wiedereinsteiger, dringend brauchen.

Leseprobe
"4 Dekubitusprophylaxe (S. 20-21)

4.1 Grundlagen

Der gesunde Mensch bemerkt Mangeldurchblutungen der Haut zunächst als Kribbeln. Er ändert also seine Lage, um diesem unangenehmen Gefühl zu entgehen. Dies funktioniert unbewusst auch im Schlaf. Doch viele bettlägerige oder bewegungseingeschränkte Pflegeempfänger können dem unangenehmen Druck nicht mehr ausweichen. Vielfach spüren sie ihn nicht einmal mehr. Als Dekubitus (lat. »decubitum = daniederliegen«4) wird eine Verletzung der Haut bzw. der Haut und der darunter liegenden Gewebe aufgrund einer Mangeldurchblutung und der dadurch resultierenden Mangelernährung des Gewebes bezeichnet.

Genau diese Mangeldurchblutung tritt auf, wenn Menschen längere Zeit bewegungslos auf derselben Stelle sitzen oder liegen. Ursachen des Dekubitus sind ein erhöhter Druck oder Scherkräfte, die eine ausreichende Blutversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen verhindern. Bei einer längeren Unterversorgung kommt es zu einem Absterben der betroffenen Hautareale. Je nach Höhe des Drucks, der zeitlichen Belastung und der Empfindlichkeit des betroffenen Gewebes kommt es zu unterschiedlich tiefen Verletzungen der Haut bis hin zu faustgroßen »Löchern«.

Symptome

Einteilung nach W.O. Seiler

Stadium 1: Nicht wegdrückbare, umschriebene Hautrötung bei intakter Haut. Weitere klinische Zeichen können Ödembildung, Verhärtung und eine lokale Überwärmung sein.

Stadium 2: Teilverlust der Haut. Der Druckschaden ist oberflächlich und kann sich klinisch als Blase, Hautabschürfung oder flaches Geschwür (Oberflächenzerstörung durch Gewebszerfall an Haut und/oder Schleimhaut) darstellen.

Stadium 3: Verlust aller Hautschichten mit Schädigung (tiefes, offenes Geschwür) oder Nekrose (abgestorbenes Gewebe) der Unterhaut, die bis auf, aber nicht unter den darunter liegenden Muskel reichen kann.

Stadium 4: Verlust aller Hautschichten mit ausgedehnter Zerstörung, Gewebsnekrose oder Schädigung von Muskeln, Knochen oder Sehnen oder Gelenkkapseln."
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