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Personalknappe Situationen in der Pflege
Ausgangspunkt der Forschungsarbeit ist der Entwurf des "Konzepts zum Setzen von Prioritäten in der Pflege" des Zentrums für Entwicklung und Forschung in der Pflege (ZEFP), Zürich. Die Forschungsfrage geht der Notwendigkeit eines solchen Konzeptes nach. Kommen Pflegende in personalknappe Situationen, so sind sie gezwungen, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen zu treffen, welcher Patient welche und wieviel ihrer Arbeitskraft erhält. Auf der Grundlage eines qualitativen Forschungsdesigns wurden sechs problemzentrierte Interviews mit Pflegekräften in Krankenhäusern geführt und diese im Anschluss mit der zusammenfassenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Deutlich wird vor allem, dass Pflegende individuell-subjektiv unterschiedlich Prioritäten setzen. Es zeigen sich schon in der kleinen Stichprobe drei verschiedene Vorgehensweisen beim Setzen von Prioritäten in personalknappen Situationen. Werden von manchen Pflegekräften zunächst die schwer Pflegebedürftigen vor den leicht Pflegebedürftigen versorgt, so handeln andere Pflegekräfte genau umgekehrt. Wiederum andere Pflegekräfte setzen ihre Prioritäten im administrativen Bereich und bevorzugen in Engpasssituationen Schreibtätigkeiten. Obwohl diese Unterschiede im Setzen von Prioritäten auch von den Pflegenden wahrgenommen wird, findet hierüber keinerlei Kommunikation statt. Die zunehmende Arbeit mit Hilfskräften verschärft die Situation dahingehend, dass pflegerische Tätigkeiten an nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter delegiert werden. Eine Kontrolle ist meist nicht möglich, die Qualität daher fraglich. Deutlich wird in den Auswertungen auch die Burnout-Symptomatik. Die Tendenz, die Pflegedokumentation zu fälschen, wurde von zwei Interviewpartnern beschrieben. Die Ressourcenknappheit führt anscheinend dazu, dass gefährliche Pflege ein zunehmendes Problem im Alltag von Krankenhäusern wird. Ein Konzept wie das des ZEFP ist in mehreren Bereichen hilfreich, z.B. bzgl. der Reflexion des eigenen Handelns von Pflegenden, der Qualitätssicherung, um gefährliche Pflege zu vermeiden und der Begründung einer adäquaten Ausstattung von Stationen mit Fachpersonal.
Art: Diplomarbeit
Erstellungszeitraum: 20.10.2004 bis 20.09.2009
Seitenanzahl: 104
Autor/en
Hopperdietzel, Sonja
Hochschule
Katholische Fachhochschule Mainz
Projektleiter
Stemmer, Renate
Sprache
Deutsch
Schlüsselwörter
ARBEITSBEDINGUNGEN, ARBEITSBELASTUNGEN, ETHIK, PERSONALKNAPPHEIT, PFLEGEQUALITÄT, PFLEGEVERSTÄNDNIS, INHALTSANALYSE, QUALITATIVE, STUDIE, QUALITATIVE
Literatur: BENNER, Patricia: Stufen zur Pflegekompetenz. From novice to expert. Bern, 1994
FIECHTER, Verena; MEIER, Martha: Pflegeplanung. Eine Anleitung für die Praxis. 9. Auflage. Basel, 1993
LAMNEK, Siegfried: Qualitative Sozialforschung. Bd. 1: Methodologie. 3. Auflage. Weinheim, 1995a
LAMNEK, Siegfried: Qualitative Sozialforschung. Bd. 2: Methoden und Techniken. 3. Auflage. Weinheim, 1995b
MAYRING, Philipp: Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 8. Auflage. Weinheim, 2003
MORSE, Janice; FIELD Peggy Anne: Qualitative Pflegeforschung. Anwendung qualitativer Ansätze in der Pflege. Wiesbaden, 1998
WITZEL, Andreas: Verfahren der qualitativen Sozialforschung. Überblick und Alternativen. Frankfurt/Main, 1982
(Zentrum für Entwicklung und Forschung in der Pflege): Ein Konzept zum Setzen von Prioritäten in der Pflege. Entwurf. Zürich, 8. September 1999a
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