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Mitarbeitermotivation in personenbezogenen Dienstleistungen.
Mit dem Fertigstellen dieser Diplomarbeit beende ich das Studium "Pflegemanagement". Bereits zu Anfang des Studiums entwickelten sich erste Ansätze zur Fragestellung der vorliegenden Arbeit: Als Krankenschwester habe ich die Nähe zu Patienten besonders in Situationen, in denen ich mit meinen Ekelgefühlen konfrontiert war, als belastend empfunden. Das Gesundheitswesen in Deutschland ist in periodischen Abständen mit einem Personalmangel in der Pflege konfrontiert, weil die Verweildauer von Pflegepersonen im Beruf nur zwischen drei und sechs Jahren liegt. Diese Arbeit geht der Frage nach, wie Pflegepersonen motiviert werden können, damit sie länger im Beruf bleiben, und welche Maßnahmen des Personalmanagement Motivation erhalten können. Die Arbeit gliedert sich in drei große Themenbereiche. Im ersten Teil wird eine Auswahl von verschiedenen inhaltlichen und prozessualen Motivationstheorien vorgestellt. Daraus ergibt sich zum einen, dass Menschen in der Arbeit Sinnhaftigkeit suchen. Zum anderen wird deutlich, dass Menschen bestimmte Handlungsorientierungen haben und versuchen, sich anhand von kognitiven Prozessen für bestimmte Handlungen zu entscheiden, diese umzusetzen und anschließend zu bewerten. Aus diesen Erkenntnissen werden Möglichkeiten für die Motivation von Mitarbeitern erarbeitet. Im zweiten Teil beschäftigt sich die Arbeit mit der personenbezogenen Dienstleistung. Die Dienstleistungstriade wird vorgestellt. Auf die Rolle des Mitarbeiters, spezielle Belastungen und sich daraus ergebende Folgen wird im besonderen eingegangen. Ansätze für das Personalmanagement in Dienstleistungsorganisationen werden aufgezeigt. Im dritten Teil wird die Pflege im Krankenhaus als personenbezogene Dienstleistung vorgestellt. Pflege ist von ihrem Selbstverständnis her patientenorientiert, sie sucht die Beziehung zum Patienten. Durch die Nähe zum Patienten werden Pflegende auch mit eigenen negativen Gefühlen konfrontiert, die eine Gefühlsarbeit erfordern. Aspekte der Gefühlsarbeit werden anhand von Ekelgefühlen in der Pflege beleuchtet. Lösungsansätze für das Personalmanagement in der Pflege werden beschrieben. Aus diesen drei Komplexen werden abschließend konzeptionelle Überlegungen für das Pflegemanagement im Krankenhaus abgeleitet, die sich auf die Krankenhausleitung, die Arbeitsgestaltung, die Personalauswahl und den Personaleinsatz, die Personalentwicklung und vor allem auf die Mitarbeiterführung beziehen.
Art: Diplomarbeit
Erstellungszeitraum: 20.11.2000 bis 20.09.2009
Seitenanzahl: 106
Autor/en
Scharfenberg, Barbara
Hochschule
Katholische Stiftungsfachhochschule München
Projektleiter
Reinspach, Rosemarie
Sprache
Deutsch
Schlüsselwörter
BURN OUT, FÜHRUNG, GEFÜHLSARBEIT, KRANKENHAUS, MANAGEMENT, MOTIVATION, PERSONALENTWICKLUNG
Literatur: Benner P. / Wrubel J. (1997): Pflege, Stress und Bewältigung. Gelebte Erfahrung von Gesundheit und Krankheit. Göttingen.
Büssing A. (Hg.) (1997a): Von der funktionalen zur ganzheitlichen Pflege. Göttingen.
Corsten H. / Hilke W. (Hg.) (1994): Dienstleistungsproduktion. Wiesbaden.
Csikszentmihalyi M. / Csikszentmihalyi I. S. (Hg.) (1991): Die außergewöhnliche Erfahrung im Alltag. Die Psychologie des Flow-Erlebnisses. Stuttgart.
Hochschild A. R. (1990): Das gekaufte Herz. Zur Kommerzialisierung der Gefühle. Frankfurt/Main.
Menninghaus W. (1999): Ekel. Theorie und Geschichte einer starken Empfindung. Frankfurt am Main.
Nerdinger F. W. (1994): Zur Psychologie der Dienstleistung. Theoretische und empirische Studien zu einem wirtschaftspsychologischen Forschungsgebiet. Stuttgart.
Nerdinger F. W. (1995): Motivation und Handeln in Organisationen. Eine Einführung. Stuttgart.
Nerdinger F. W. / Röper M. (1999): Emotionale Dissonanz und Burnout. Eine empirische Untersuchung im Pflegebereich eines Universitätskrankenhauses. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft. 53. Jg. (25. Jg. NF) Nr. 3:187-193.
Rosenstiel L. v. (2000): Grundlagen der Organisationspsychologie. Basiswissen und Anwendungshinweise. 4. Aufl. Stuttgart.
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