Zusammenfassung
Diese HöFa-Abschlussarbeit befasst sich mit dem Relokationsstress-Syndrom — einer NANDA-Pflegediagnose, die den psychischen und physischen Stress beschreibt, den ältere Menschen beim Umzug in ein Pflegeheim erleben können.
Definition und Symptome
Das Relokationsstress-Syndrom (NANDA 00114) äussert sich durch Angst, Depression, Einsamkeit, Desorientierung, Schlafstörungen und somatische Beschwerden. Es tritt häufig in den ersten Wochen nach dem Pflegeheimeintritt auf.
Risikofaktoren
- Unfreiwilliger Umzug oder mangelnde Entscheidungsbeteiligung
- Kognitive Einschränkungen (Demenz)
- Mangelndes soziales Netzwerk
- Verlust des gewohnten Umfelds und der Selbstständigkeit
- Unzureichende Vorbereitung auf den Heimeinzug
Pflegerische Interventionen
Bezugspflege, Biografiearbeit, persönliche Gegenstände aus dem früheren Zuhause, schrittweise Eingewöhnung und Einbindung der Angehörigen sind evidenzbasierte Massnahmen zur Prävention und Reduktion von Relokationsstress.
Bibliografische Angaben
| Typ | HöFa-Abschlussarbeit |
| Jahr | 2007 |
| Themengebiet | Altenpflege, Gerontologie, Pflegediagnosen |