Am 15. und 16. Januar 2009 fand in St. Gallen das Fachsymposium Gesundheitsversorgung statt.
"Wer pflegt Patientinnen & Patienten?" und "Spitalaufenthalt – Ideale Dauer & Einflussfaktoren?" waren die Themen der beiden Symposiumstage. Es ging also um Fragen die nicht eine Berufsgattung alleine betreffen, sondern die Akteure im Gesundheitswesen und in der Politik. Entsprechend breit war auch das Spektrum der Herkunft der Referentinnen und Referenten die aus Pflege, Medizin, Wirtschaft, Versicherer und Politik kommen.
Dieser interessante Vortrag zum Thema Ernährung des alten Menschen wurde gehalten am AKE Pflegeseminar "Verhungern alte Menschen in den Institutionen?" in Wien am 23.3.2007.
Quelle: Thomas Frühwald, Abteilung für Akutgeriatrie, Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Wien, 01.03.2008
In seinem Leitartikel geht Hahn auf das Gutachten ein, das die Gesundheitsweisen an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt am 3. Juli 2007 übergeben haben. Dieses ist übertitelt: Kooperation und Verantwortung - Voraus-setzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung und löste eine Diskussion über die Abgrenzung zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufen aus.
Quelle: Hahn EG. Kooperation der Gesundheitsberufe: die Rolle von Aus- und Weiterbildung. GMS Z Med Ausbild. 2007;24(3):Doc153., 30.12.2007
Obesity in childhood and adolescents is increasing problem around the world. The WHO called this phenomenon a pandemic. In Europe, the region with the highest increase of obesity in children and adolescents is Eastern Germany. Obese children tend to become obese adults. Furthermore, obesity is associated with cardiovascular risk factors and increased intima-media thickness as an early marker of atherosclerosis already in childhood. Parallel to the increase of obesity, an increase of type 2 diabetes mellitus in adolescents occurred in Europe. Therefore, effective prevention and treatment strategies are urgently necessary. A recent Cochrane review demonstrated that prevention programs are ineffective so far. This finding seems to be caused by teaching healthy behaviour of children and families instead of changing their environment.
The most effective intervention to prevent obesity was to change the obesitogenic environment (for example reduced suited drinks machine in schools). Lifestyle intervention in obese children was effective in a subgroup of motivated children and families. Studies have demonstrated an improvement of cardiovascular risk factor parallel to weight loss in these children. To counteract against the increase of obesity has to be an important goal of all industrialized nations which can only be effective with great impact of governments and the society.
Quelle: Reinehr
T.
Obesity
in
children
and
adolescents:
time
for
action.
GMS
Z
Med
Ausbild.
2007;24(4):Doc157., 15.11.2007
Adipositas ist eine chronische Krankheit mit eingeschränkter Lebensqualität und hohem Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko, die eine langfristige Betreuung erfordert (WHO, 2000 EK IV). Mit zunehmender Häufigkeit der Adipositas sind weltweit Versorgungsengpässe und Kostenanstiege in den Gesundheitssystemen zu erwarten. Bemühungen, dieses Problem einzudämmen, fanden bereits Niederschlag in der Entwicklung von Behandlungsrichtlinien in Schottland, England, Frankreich, den USA und anderen Ländern.
Leitlinien sind systematisch entwickelte Empfehlungen, die Entscheidungen von Therapeuten und Patienten über eine im Einzelfall angemessene gesundheitliche Versorgung ermöglichen sollen (ÄZQ, 1999). Die Handlungsempfehlungen von Leitlinien markieren einen Korridor, der in der Behandlung umschriebener Krankheiten ungesicherte Maßnahmen und Überflüssiges ausgrenzt.
Ziele der vorliegenden evidenzbasierten Leitlinie zur Prävention und Therapie der Adipositas in Deutschland sind, das Bewusstsein für das Gesundheitsproblem Adipositas zu stärken, Therapeuten und Patienten eine orientierende Hilfe zu geben und krankheitsspezifische Informationen und Empfehlungen zu Prävention und Therapie der Adipositas für alle im Gesundheitswesen sowie in der Gesundheitspolitik tätigen Personen bereitzustellen.
Quelle: Herausgeber: Deutsche Adipositas-Gesellschaft, Deutsche Diabetes-Gesellschaft, Deutsche
Gesellschaft für Ernährung, Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin
Autoren: H. Hauner (federführend), G. Buchholz, A. Hamann, B. Husemann, B. Koletzko,
H. Lieb, 30.08.2007
Wer ausbrennt, hat schon mal gebrannt. Immer mehr Menschen leiden unter den Folgen des "Ausgebranntseins". Hier gibt es eine kleine Übersicht der Quellen und Hilfen im Netz.