Zusammenfassung
Diese Publikation analysiert die Abschlusskompetenzen für Gesundheitsberufe im DACH-Raum und diskutiert die Harmonisierung von Bildungsstandards im Kontext der Bologna-Reform. Fokus auf Kompetenzprofilen für Pflegefachpersonen, Physiotherapeuten und weitere Gesundheitsberufe.
Hintergrund
Die Akademisierung der Gesundheitsberufe in der Schweiz, Deutschland und Österreich hat zu einer Neugestaltung der Ausbildungscurricula geführt. Mit Bachelor- und Masterstudiengängen müssen Abschlusskompetenzen klar definiert und international vergleichbar sein.
Kompetenzmodelle im Vergleich
Die Arbeit vergleicht das CanMEDS-Rahmenwerk (Medical Expert, Communicator, Collaborator, Manager, Health Advocate, Scholar, Professional) mit dem Schweizer Abschlusskompetenzen-Modell der KFH.
Kernkompetenzen
- Fachkompetenz: Evidence-Based Practice, klinisches Reasoning, Assessment
- Methodenkompetenz: Wissenschaftliches Arbeiten, Qualitätsentwicklung
- Sozialkompetenz: Interprofessionelle Zusammenarbeit, Kommunikation
- Selbstkompetenz: Reflexionsfähigkeit, lebenslanges Lernen
Bedeutung für die Praxis
Klare Abschlusskompetenzen sind entscheidend für die Qualitätssicherung in der Gesundheitsversorgung. Arbeitgeber können gezielter rekrutieren, Bildungsinstitutionen erhalten einen verbindlichen Rahmen für die Curriculumsentwicklung.
Bibliografische Angaben
| Typ | Fachpublikation / Positionspapier |
| Autor | Beat Sottas |
| Jahr | 2011 |
| Themengebiet | Pflegebildung, Kompetenzentwicklung |