Zusammenfassung
Diese Masterthese untersucht den Einsatz von Planspielen als innovative Lernmethode in der Pflegeausbildung. Die Arbeit analysiert, wie simulationsbasiertes Lernen komplexe pflegerische Kompetenzen fördert und den Transfer von theoretischem Wissen in die Praxis unterstützt.
Forschungskontext
Die zunehmende Komplexität pflegerischer Aufgaben erfordert neue didaktische Ansätze. Planspiele ermöglichen es Studierenden, in einer sicheren Umgebung komplexe Entscheidungssituationen zu üben. Die Autorin untersuchte ein speziell für die Pflege entwickeltes Planspiel an der Donau-Universität Krems.
Methodisches Vorgehen
Mixed-Methods-Ansatz mit qualitativen Interviews und quantitativen Fragebogen. Stichprobe: Pflegestudierende verschiedener Ausbildungsstufen in mehrtägigen Planspiel-Seminaren.
Zentrale Ergebnisse
- Planspiele fördern Entscheidungskompetenz und systemisches Denken
- Motivation und Engagement signifikant höher als bei traditionellen Lehrmethoden
- Lerntransfer in klinische Praxis wird durch realitätsnahe Simulation erleichtert
- Interprofessionelle Planspiele stärken Teamkompetenz und Kommunikation
Implikationen für die Pflegebildung
Planspiele sollten als Ergänzung zu Skills-Lab-Training und klinischen Praktika systematisch in Pflegecurricula integriert werden. Besonders in Management, Ethik und interprofessioneller Zusammenarbeit bieten sie didaktischen Mehrwert.
Bibliografische Angaben
| Typ | Masterthese |
| Autorin | Erica Brühlmann-Jecklin |
| Institution | Donau-Universität Krems |
| Jahr | 2009 |
| Themengebiet | Pflegebildung, Didaktik, Planspiel |