Zusammenfassung
Dieser Fachartikel erläutert Hintergründe der Pneumonie als häufige nosokomiale Infektion und zeigt auf, wie Pflegefachpersonen das Pneumonierisiko gezielt einschätzen und durch prophylaktische Massnahmen reduzieren können.
Epidemiologie und Risikofaktoren
- Immobilität und Bettlägerigkeit
- Schluckstörungen und Aspiration
- Mechanische Beatmung (Ventilator-assoziierte Pneumonie)
- Immunsuppression und hohes Alter
- Rauchen und vorbestehende Lungenerkrankungen
Risikoeinschätzung
Die Bienstein-Skala ermöglicht eine systematische Erfassung des individuellen Pneumonierisikos anhand definierter Kriterien. Basierend auf dem Ergebnis werden individuelle Prophylaxemassnahmen geplant.
Prophylaxemassnahmen
Atemübungen, Mobilisation, Oberkörperhochlagerung (30-45°), Mundpflege, Aspirationsprophylaxe und Pneumonie-Bundle bei beatmeten Patienten werden als evidenzbasierte Massnahmen beschrieben.
Bibliografische Angaben
| Typ | Fachartikel |
| Quelle | Die Schwester Der Pfleger, 02/2012 |
| Jahr | 2012 |
| Themengebiet | Klinische Pflege, Infektionsprävention |