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Burnout - erkennen und verhindern. (Haufe Taschenguide)
Burnout - erkennen und verhindern. (Haufe Taschenguide)
Von: Christian Stock
Haufe Verlag, 2010

Das Burnout-Syndrom kann nahezu alle sozialen Gruppen treffen und die Fälle nehmen zu. Dieser TaschenGuide hilft Ihnen, sich davor zu schützen und die ersten Anzeichen zu erkennen. Neben Selbsthilfetipps finden Sie auch Hinweise für professionelle Hilfe. 

INHALTE: - Wie Sie die ersten Merkmale erkennen und wie ein Burnout verläuft. - Wie Sie Risikofaktoren und die eigene Gefährdung einschätzen. - Wie Sie sich selbst helfen oder zu professioneller Hilfe kommen. - Die wichtigsten Schutzmaßnahmen im frühen Stadium.


Leseprobe

Risikofaktoren in der Persönlichkeit (S. 43-44)

Meistens spielen bei der Entstehung eines BurnoutSyndroms nicht nur die situationsbedingten Faktoren eine Rolle: Jeder Mensch geht unterschiedlich mit äußeren Stressoren um. Das bedeutet, dass die Auslöser für das BurnoutSyndrom auch in der Persönlichkeit der Betroffenen liegen können.

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie bestimmte Verhaltensmuster die Entstehung eines Burnouts begünstigen (ab S. 44), was uns innerlich antreibt – und warum manche dieser „Antreiber" das Burnout fördern (ab S. 50), wie unsere Grundhaltung zur Welt und zum eigenen Leben uns schaden oder schützen kann (ab S. 56), was es mit der berühmten Belastbarkeit auf sich hat (ab S. 60), warum die Fähigkeit zur Bewältigung von Krisensituatio nen so wichtig ist (ab S. 63).

Verhaltensmuster

Jeder Mensch hat für ihn typische Gewohnheiten. Wir erken nen Arbeitskollegen und Familienmitglieder an ihren Charak tereigenschaften. Ein Kollege ist vielleicht fleißig, ein anderer schont sich. Wieder jemand anders hat einen Hang zum Perfektionismus oder eine Helfernatur. Wissenschaftler sind sich heute sicher, dass sowohl die Rahmenbedingungen, die in den bisherigen Kapiteln dargestellt wurden, als auch die Persönlichkeitsfaktoren beim Entstehen eines Burnout Syndroms eine etwa gleich große Rolle spielen. Im Folgenden werden die wichtigsten Persönlichkeitsstile, die mit einem Burnout in Zusammenhang gebracht werden, dargestellt.

TypA
Verhalten Kardiologen weisen schon seit Langem auf den Zusammen hang zwischen hohem Erfolgsstreben und vegetativen Er krankungen hin. Nach Untersuchungen der Kardiologen Friedmann &, Rosenman (1974) ist das Risiko für einen soge nannten Typ A, einen Herzinfarkt zu bekommen, doppelt so hoch wie für andere Menschen. Als Typ A bezeichnen die beiden Kardiologen Personen mit hohen Leistungszielen und Verantwortungsbewusstsein, Konkurrenzdenken, Ungeduld, Perfektionismus und Aggressionsbereitschaft. Hast, Hektik und Ärger kennzeichnen ihr Verhalten. Im Weiteren hat man den Begriff auch im psychologischen Bereich benutzt und ihn auf die sogenannten Arbeitssüchtigen (Workaholics) übertra gen. Jemand, der arbeitssüchtig ist, zeigt viele Eigenschaften der TypAPersönlichkeit.

Beispiel: Perfekt und aggressiv

Herr A. war so etwas wie ein AlphaTier. Innerhalb kürzester Zeit hatte er sich in der Firma hochgearbeitet. Fachlich kompetent und entscheidungsstark, wurde er von seinen Vorgesetzten sehr geschätzt. Diese hatten schon früh das Führungspotenzial in ihm erkannt. Herr A. musste sich aber auf seinem Weg nach oben auch gegen viele Konkurrenten durchsetzen und er merkte oft nicht, wie er die Gefühle von Kollegen verletzte. Er war der Erste, der morgens kam, und der Letzte, der abends ging. Für Kollegen, die eine Familie und Freizeitinteressen hatten, zeigte er wenig Verständnis. Er war ein Machtmensch. Wer sich ihm widersetzte, wurde abserviert. Es zählte nur Leistung für ihn. Wer schwach war, hatte in der Firma nichts zu suchen. Die Firma sollte expandieren und die Nummer eins auf dem Markt werden. Mit weniger gab sich Herr A. nicht zufrieden.

Zunächst sind Menschen mit diesem Verhaltensmuster er folgreich, denn sie bekommen für ihre Leistung viel Anerken nung. Durch ihre Kämpfernatur und Ungeduld verursachen sie jedoch auch oft zwischenmenschliche Konflikte und ecken an. Das isoliert sie umso mehr und fördert die Einstellung, alles allein erledigen zu müssen. Wir erinnern uns: Die Menge an Stress, der wir täglich ausgesetzt sind, ist abhängig von der Häufigkeit, der Vielfalt, der Dauer und der Intensität der Stressoren. Hinzu kommt unsere Bewertung einer Stresssitu ation: Erleben wir eine Situation als bedrohlich, als unsere Kräfte übersteigend oder als zu bewältigen?

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